Die Minister Schäuble und Dobrindt haben dem früheren Kanzleramtschef Pofalla in der Debatte um seinen möglichen Wechsel zur Bahn den Rücken gestärkt. Pofalla sei "herausragend qualifiziert". Es gebe zu wenig Austausch zwischen Wirtschaft und Politik. [hier...]Und wir beschweren uns, dass die Kabarettisten heuer nur Comedy machen. Aber was bleibt ihnen anderes übrig, wenn Politiker nun mal das bessere Kabarett liefern?
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Samstag, 11. Januar 2014
Neues aus der Anstalt! Kabarettsendung offenbar doch nicht abgesetzt!
Wollen mer se neilasse?
Sonntag, 19. Februar 2012
Hinterrrücks geholfen! Ich bin doch nicht Griechenland!
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| kriegswichtig: neue Einsichten! |
Außerdem hatte U. die Angewohnheit, meinen Mitmenschen und mir hinterrücks zu helfen. Sie erkannte ein Problem, von dem der betreffende Mensch oft gar nichts wusste, und versuchte dieses Problem unter Einbezug ihres gesamten Bekanntenkreises zu lösen. Hinterher war der Betreffende überrascht und gelegentlich auch empört, was wiederum U. als Affront betrachtete: Sie wollte ja nur helfen, und in der Weigerung der Annahme dieser Hilfe zeige sich auch, wie wichtig eine Therapie sei. Wenn man U. allerdings um ganz konkrete Hilfe bat, verweigerte sie diese: Man habe sich ja bislang immer als völlig undankbar erwiesen.
Wolfgang Schäuble (CDU) bedauert es, dass Griechenland nicht bereit ist, Hilfsangebote aus Deutschland anzunehmen. Man wolle ja nur helfen. Genau genommen sei man dazu bereit, den griechischen Steuerbeamten Effizienz einzubläuen. Aus irgendwelchen Gründen will die griechische Regierung diese Hilfe nicht annehmen. Vielleicht aus diesem blöden Gedanken einer staatlichen Souveränität heraus, wer weiß das schon? Jedenfalls gibt sich die griechische Regierung noch dazu beleidigt. Man fühlt sich verhöhnt. Wie soll man da, bei so mimosenhaften Verhalten, bitteschön helfen?
Ein Gastkommentator im ARD- Forum hat einmal wunderbar erörtert: Rechne man die Finanzhilfen für Griechenland auf die Bevölkerung um, dann sei nun jeder Grieche um 24.000 Euro reicher. Ob man angesichts eines solchen Geldgeschenkes auf die Straße gehe? fragt er noch hinterher und befindet sinngemäß: Nein! Unverschämtheit. Nun sieht es aber nicht danach aus, als bekämen die Griechen dieses Geld cash auf die Hand. Vielmehr wird es dazu benutzt, die Kredite bei, ganz genau: unseren Banken! zu bedienen.
Wir wissen ja genau, dass Eltern, die Sozialleistungen erhalten, stets das Büchergeld ihrer Kinder für Sauferei und Zigaretten verprassen. Das liegt in der Natur des ALG II- Empfängers. Hinterher, wenn die Zeugnisse ausgegeben werden, werfen die Lehrer den Kindern vor, dass sie nicht haben lernen wollen und prognostizieren ihnen eine ganz schlimme Zukunft. Willst du einmal von Hartz IV leben, hmm? Dann bieten sie ihnen einen Bildungsgutschein an, der noch nicht einmal die Mitgliedschaftsbeiträge in einem Sportverein in voller Höhe erstattet. Dass solche Kinder hernach lieber auf der Straße spielen gehen, ist meiner Meinung nach ganz klar.
Doch wer wären in der "Causa Griechenland" die saufenden Eltern, die Kinder und wer wären die Lehrer? Diese Frage zu beantworten überlasse ich der Phantasie der geneigten Leserin oder des Lesers. Ich liefere ja nur die Bilder dazu. Zum Schluss noch ein paar originale Worte des bundesdeutschen Finanzpräfekten Wolfgang Schäuble (CDU), gefunden im heurigen Tagesspiegel: "Zur Hilfe gehört immer jemand, der sich helfen lassen will!" (hier..) Vielleicht findet er ja jemand, der diese Hilfe haben will. Ich wünsche es ihm so sehr... U.! Übernehmen Sie!
Samstag, 13. November 2010
Wen würd' die RAF heutzutag' entführ'n? Who the fuck...?
Während eines frühen, kurzen Trinkgelages mit meinem Freund J. in dieser Woche ging es nach einer Weile um: Politik! Und da wurde auch erörtert, dass nur wenige Politiker charismatisch seien. Es handele sich in der Mehrzahl um Politkarrieristen, die ja selber kaum über Lebenserfahrung außerhalb ihrer "Kaste" verfügen.
Sogar solche Ignoranten wie Helmut "Bunzkanstler" Kohl hatten noch Format im Gegensatz zu den Suppenkaspern und Suppenterrinen der Gegenwart. Auch Schröder (Gerhard) und Fischer (Josef) hatten wenigstens noch eine Vergangenheit, die diese Bezeichnung verdient. Aber die konturlose Bagage heutzutag'? Hat die noch eine Vision, der sie sich andienen möchte? Wohl kaum: Verwaltungsfachangestellte haben keine Visionen, sie töten sie vielmehr!
Lange Rede, kurzer Sinn: schnell waren wir dabei, uns zu überlegen, wen die RAF heute noch entführen könnte, ohne sich selbst und/oder die Entführten zu blamieren. Wir haben unzählige Namen durchgespielt, das können Sie mir glauben. Doch es war nicht einfach, nein! Den einen kennt die Durchschnittsbevölkerung nämlich gar nicht mehr (Kohl? Wer is'n des?), die anderen wie z.B. Lena (viel zu sympathisch), Rösler (kennichnich), Westerwelle (will niemand zurückhaben), BuPrä Wulff (unwichtig) oder Angela Merkel (wird ohnehin irgendwann einmal von den eigenen Leuten erschossen) brachten es auch nicht.
Arme BRD! Die RAF, sie hat einfach schlapp gemacht, weil es niemand mehr wert war, gekidnappt oder erschossen zu werden. Oder stimmt das etwas doch nicht? Man soll ja keine Chance vertun! Nun, genau deshalb starte ich hier eine Umfrage. Also nicht wundern, wenn hier irgend so ein PopUp aufgeht und zu einer Umfrage eingeladen wird. Mein Freund RonJustice gab mir dazu einen juristischen Rat, weil ich natürlich befürchte, dass ich mich mit sowas strafbar mache.
Er hat mich nicht wirklich beruhigt, aber ich solle auf jeden Fall darauf hinweisen, dass die Umfrage keinerlei Aufforderungscharakter birgt, dass das Ganze unter dem Deckmantel der Kunst geschieht und dass die Sache sowieso nicht ernstzunehmen sei. Jetzt frage ich Sie: Gibt es überhaupt irgendwas Gesagtes oder Geschriebenes von mir, das man ernst nehmen könnte? Sicherheitshalber habe ich meinen Blog zur Kunst erhoben.
Zum Schluss noch eine äußerst geschmacklose Frage, die ich aber trotzdem stellen möchte: Wenn Menschen durch einen Schlag auf den Kopf eine Amnesie erleiden und nach einem gezielten, zweiten Schlag ihre Erinnerungen wieder erlangen - wie ist das denn mit Wolfgang Schäuble? Kann er wieder gehen, wenn er zum zweiten Mal angeschossen wird?
Viel Spaß bei der Umfrage!
P.S. Entführung ist verboten und deshalb strafbar! Drüber nachdenken darf man allerdings!
Hier die Umfrage:
Sogar solche Ignoranten wie Helmut "Bunzkanstler" Kohl hatten noch Format im Gegensatz zu den Suppenkaspern und Suppenterrinen der Gegenwart. Auch Schröder (Gerhard) und Fischer (Josef) hatten wenigstens noch eine Vergangenheit, die diese Bezeichnung verdient. Aber die konturlose Bagage heutzutag'? Hat die noch eine Vision, der sie sich andienen möchte? Wohl kaum: Verwaltungsfachangestellte haben keine Visionen, sie töten sie vielmehr!
Lange Rede, kurzer Sinn: schnell waren wir dabei, uns zu überlegen, wen die RAF heute noch entführen könnte, ohne sich selbst und/oder die Entführten zu blamieren. Wir haben unzählige Namen durchgespielt, das können Sie mir glauben. Doch es war nicht einfach, nein! Den einen kennt die Durchschnittsbevölkerung nämlich gar nicht mehr (Kohl? Wer is'n des?), die anderen wie z.B. Lena (viel zu sympathisch), Rösler (kennichnich), Westerwelle (will niemand zurückhaben), BuPrä Wulff (unwichtig) oder Angela Merkel (wird ohnehin irgendwann einmal von den eigenen Leuten erschossen) brachten es auch nicht.
Arme BRD! Die RAF, sie hat einfach schlapp gemacht, weil es niemand mehr wert war, gekidnappt oder erschossen zu werden. Oder stimmt das etwas doch nicht? Man soll ja keine Chance vertun! Nun, genau deshalb starte ich hier eine Umfrage. Also nicht wundern, wenn hier irgend so ein PopUp aufgeht und zu einer Umfrage eingeladen wird. Mein Freund RonJustice gab mir dazu einen juristischen Rat, weil ich natürlich befürchte, dass ich mich mit sowas strafbar mache.
Er hat mich nicht wirklich beruhigt, aber ich solle auf jeden Fall darauf hinweisen, dass die Umfrage keinerlei Aufforderungscharakter birgt, dass das Ganze unter dem Deckmantel der Kunst geschieht und dass die Sache sowieso nicht ernstzunehmen sei. Jetzt frage ich Sie: Gibt es überhaupt irgendwas Gesagtes oder Geschriebenes von mir, das man ernst nehmen könnte? Sicherheitshalber habe ich meinen Blog zur Kunst erhoben.
Zum Schluss noch eine äußerst geschmacklose Frage, die ich aber trotzdem stellen möchte: Wenn Menschen durch einen Schlag auf den Kopf eine Amnesie erleiden und nach einem gezielten, zweiten Schlag ihre Erinnerungen wieder erlangen - wie ist das denn mit Wolfgang Schäuble? Kann er wieder gehen, wenn er zum zweiten Mal angeschossen wird?
Viel Spaß bei der Umfrage!
P.S. Entführung ist verboten und deshalb strafbar! Drüber nachdenken darf man allerdings!
Hier die Umfrage:
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worte die fallen
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Mittwoch, 2. Juni 2010
Die fängt oben an und wurstelt sich so nach unten durch! Meine Verantwortung als zukünftiger Bundespräsident!
Ich habe schon mehrere narzisstische Kränkungen überstanden: Abgelehnte Bewerbungen, einmal auch eine zur Kandidatur als Oberbürgermeister von Mannheim oder als Lehrkraft in Österreich. Nun, daran gereift, bin ich endlich soweit und sage es ganz unumwunden: Ich bin reif für das Amt des Bundespräsidenten! Was soll die Bundesrepublik mit Schnarchnasen wie Herrn Schäuble oder Frau von der Leyen, die panisch in aller Munde waren, bloß weil sich unser Bundeshorst vergrantet zurückgezogen hat? Eben!
Nicht nur, dass ich sowieso schon wieder auf der Suche nach einer neuen Arbeit, einem neuen Betätigungsfeld bin. Was läge da näher, als ein befristetes Arbeitsverhältnis auf zunächst fünf Jahre, Amtszeitverlängerung möglich? Ich bringe auch sonst alle Eigenschaften mit, die von einem zukünftigen BuPrä verlangt werden.
Ich bin stoisch genug für das Amt, andere können mir mit ihrer Meinung glatt den Buckel runter rutschen. So sieht's nämlich aus. Und ich finde alles gut, was der Staat so anstellt, solange ich ihn repräsentiere. Da bin ich mir selbst gegenüber ganz loyal. Versprochen! Alles andere werde ich schlicht nicht repräsentieren. Der Bundespräsident ist schließlich keine Marionette. Er ist das Gewissen unseres Landes!
Ich werde natürlich andere Schwerpunkte als mein Vorgänger setzen: Afrika ist ja ganz lieb und nett, ich selber halte es aber mehr mit den mediterranen Entwicklungsländern. Mit Griechenland kenne ich mich sogar persönlich aus. Ich habe mit dem Land quasi schon geschlafen bzw. mit einer seiner Einwohnerinnen. Das erfüllt mich geradezu mit Empathie zu mediterranen Lebensweisen.
Daraus leite ich denn auch mein Motto für die Bundesrepublik ab: Habt mehr Spaß im Leben, neidet anderen nicht die Butter vom Brot! Entspannt Euch mal! Ich will einen Ruck, der sich unterhalb der Gürtellinie vollzieht. Geht tanzen, wenn Euch danach ist. Reichtum an Geld ist zwar ein Lebenskonzept, aber nur eines von vielen und nicht unbedingt tauglich für ein Leben in Freiheit. Besitz schränkt ein und belastet das Gemüt erheblich. Strebt also nicht nur nach materiellem Reichtum, sondern nach inneren Werten!
Das möchte ich meinen Mitbürgerinnen und -bürgern gerne mitteilen und sie an meinen Gedanken für eine bessere Welt teilhaben lassen. Aber auch dies möchte ich Euch zurufen: Seid wachsam und glaubt nicht jeden Mist, den man Euch gerne unter die Nase reiben möchte. Seid Selbstwirksam und lasst Euch nicht einreden, dass Ihr dem Markt zur Verfügung zu stehen habt. Denn der Markt, er ist für Euch da. Aber überspannt den Bogen nicht, sonst geht uns allen das Licht aus! Wer nimmt ohne zu geben, der plündert! Lasst uns die Fehler der Krisenverursacher nicht wiederholen! Apropos plündern:
Für unsere Politiker, aber auch unsere Unternehmer, habe ich schließlich folgende Worte: Nehmt Euch und Eure Bürde selbst nicht zu wichtig! Ihr habt Euch aus freien Stücken für Euer Los entschieden. Lebt damit und der daraus resultierenden Verantwortung. Aber geht den Normalsterblichen nicht auf den Keks mit den Risiken, die Ihr glaubt eingehen zu müssen und verlangt dafür auch keine Zugeständnisse. Niemand hat von Euch verlangt, dass Ihr diese Risiken eingeht. Könige, die hatten das einst von ihren Untertanen verlangen können. Ihr Schicksal war bestimmt von den Göttern. Ihr aber seid gewählt worden oder habt einfach Schwein gehabt.
Da sind wir beim Stichwort "Verantwortung": Die fängt oben an und wurstelt sich so nach unten durch. Der da sich oben durchmogelt, darf unten nicht erwarten, dass jene dort dann auch noch dessen Verantwortung zur eigenen aufhalsen. Das muss man verstehen lernen. Erst wenn das geschafft ist, können die Begriffe von "oben" oder "unten" aufgelöst werden und eine Gemeinschaft kann entstehen.
Als Bundespräsident werde ich trotz der Beschränkungen meines Amtes dafür sorgen, dass sich die Demokratie in der Bundesrepublik durchsetzt und endlich freie Wahlen stattfinden können. Das Grundgesetz wird klar an der internationalen Menschenrechtscharta orientiert sein. Die Bundesdeutschen werden streitbar sein und den Mund auftun, nachdem sie vorher freilich gründlich nachgedacht haben. Dazu gehört ein Grundstock von Bildung. Ich werde die Schulpflicht einführen helfen. All diesen Prozessen werde ich große Teile meiner Energie widmen. Dafür trete ich ein, danach werde ich mein Amt ausrichten und danach werde ich gemessen werden.
Liebe Bundesversammlung, bitte wählen Sie mich zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik!
Nicht nur, dass ich sowieso schon wieder auf der Suche nach einer neuen Arbeit, einem neuen Betätigungsfeld bin. Was läge da näher, als ein befristetes Arbeitsverhältnis auf zunächst fünf Jahre, Amtszeitverlängerung möglich? Ich bringe auch sonst alle Eigenschaften mit, die von einem zukünftigen BuPrä verlangt werden.
Ich bin stoisch genug für das Amt, andere können mir mit ihrer Meinung glatt den Buckel runter rutschen. So sieht's nämlich aus. Und ich finde alles gut, was der Staat so anstellt, solange ich ihn repräsentiere. Da bin ich mir selbst gegenüber ganz loyal. Versprochen! Alles andere werde ich schlicht nicht repräsentieren. Der Bundespräsident ist schließlich keine Marionette. Er ist das Gewissen unseres Landes!
Ich werde natürlich andere Schwerpunkte als mein Vorgänger setzen: Afrika ist ja ganz lieb und nett, ich selber halte es aber mehr mit den mediterranen Entwicklungsländern. Mit Griechenland kenne ich mich sogar persönlich aus. Ich habe mit dem Land quasi schon geschlafen bzw. mit einer seiner Einwohnerinnen. Das erfüllt mich geradezu mit Empathie zu mediterranen Lebensweisen.
Daraus leite ich denn auch mein Motto für die Bundesrepublik ab: Habt mehr Spaß im Leben, neidet anderen nicht die Butter vom Brot! Entspannt Euch mal! Ich will einen Ruck, der sich unterhalb der Gürtellinie vollzieht. Geht tanzen, wenn Euch danach ist. Reichtum an Geld ist zwar ein Lebenskonzept, aber nur eines von vielen und nicht unbedingt tauglich für ein Leben in Freiheit. Besitz schränkt ein und belastet das Gemüt erheblich. Strebt also nicht nur nach materiellem Reichtum, sondern nach inneren Werten!
Das möchte ich meinen Mitbürgerinnen und -bürgern gerne mitteilen und sie an meinen Gedanken für eine bessere Welt teilhaben lassen. Aber auch dies möchte ich Euch zurufen: Seid wachsam und glaubt nicht jeden Mist, den man Euch gerne unter die Nase reiben möchte. Seid Selbstwirksam und lasst Euch nicht einreden, dass Ihr dem Markt zur Verfügung zu stehen habt. Denn der Markt, er ist für Euch da. Aber überspannt den Bogen nicht, sonst geht uns allen das Licht aus! Wer nimmt ohne zu geben, der plündert! Lasst uns die Fehler der Krisenverursacher nicht wiederholen! Apropos plündern:
Für unsere Politiker, aber auch unsere Unternehmer, habe ich schließlich folgende Worte: Nehmt Euch und Eure Bürde selbst nicht zu wichtig! Ihr habt Euch aus freien Stücken für Euer Los entschieden. Lebt damit und der daraus resultierenden Verantwortung. Aber geht den Normalsterblichen nicht auf den Keks mit den Risiken, die Ihr glaubt eingehen zu müssen und verlangt dafür auch keine Zugeständnisse. Niemand hat von Euch verlangt, dass Ihr diese Risiken eingeht. Könige, die hatten das einst von ihren Untertanen verlangen können. Ihr Schicksal war bestimmt von den Göttern. Ihr aber seid gewählt worden oder habt einfach Schwein gehabt.
Da sind wir beim Stichwort "Verantwortung": Die fängt oben an und wurstelt sich so nach unten durch. Der da sich oben durchmogelt, darf unten nicht erwarten, dass jene dort dann auch noch dessen Verantwortung zur eigenen aufhalsen. Das muss man verstehen lernen. Erst wenn das geschafft ist, können die Begriffe von "oben" oder "unten" aufgelöst werden und eine Gemeinschaft kann entstehen.
Als Bundespräsident werde ich trotz der Beschränkungen meines Amtes dafür sorgen, dass sich die Demokratie in der Bundesrepublik durchsetzt und endlich freie Wahlen stattfinden können. Das Grundgesetz wird klar an der internationalen Menschenrechtscharta orientiert sein. Die Bundesdeutschen werden streitbar sein und den Mund auftun, nachdem sie vorher freilich gründlich nachgedacht haben. Dazu gehört ein Grundstock von Bildung. Ich werde die Schulpflicht einführen helfen. All diesen Prozessen werde ich große Teile meiner Energie widmen. Dafür trete ich ein, danach werde ich mein Amt ausrichten und danach werde ich gemessen werden.
Liebe Bundesversammlung, bitte wählen Sie mich zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik!
worte die fallen
Bewerbung,
Bundespräsident,
Bundesrepublik,
Bundesversammlung,
Deutschland,
Horst,
Köhler,
Menschen,
Rechte,
Schäuble,
von der Leyen,
Wahlen
Freitag, 2. April 2010
Alles wird gut? Ach Herr Doktor Kohl, ich vermisse Sie!
Ich will Helmut Kohl zurück! Unter ihm war alles besser. Sogar das, was schlecht war, ist immer noch um einiges besser als das, was heute schlecht ist. Damals gab es in allen Parteien, die es grundsätzlich abzulehnen galt als aufgeweckter Mensch, noch ein paar echte, sympathische Typen. Helmut Kohls Zeit war, als Heiner Geisler noch etwas zu melden hatte, oder Frau Süßmuth.
Selbst in der FDP gab es seinerzeit noch wirkliche Politiker. Wer sah sich nicht gerne von der gemütlich-schwäbischen Art eines Klaus Kinkel in der Welt vertreten? Wer liebte nicht Genschman, dessen zuckersüße Öhrlein und haselmäusigen Äuglein so vertraut wirkten? Wer fand nicht etwas sogar an dem Gentleman-Gangster Otto Graf Lambsdorff?
Die Zeit nach Kohl hat uns nur üble Gesellen aus CDU und FDP hinterlassen, und uns auch neue zugemutet. Schäuble blieb Schäuble, ganz klar, doch das Gegengewicht an netten Onkels und Tanten war hinfort. Stattdessen gibt es nun Mutti Merkel, unter deren Fürsorge wir alle ersticken werden wie in Achselhöhlen getackerte Hamster.
Die FDP indes hat gar nichts Gutes mehr in sich, stattdessen lungern dort Karrieristen herum, offensichtliche Büttel der Konzerne. Angeleitet vom ewigen Gequake des Gustav Gans, schnattern sie sich in die Herzen von allen, denen ein Feind lieber ist als ein Freund. Hätte sich des Murmeltiers Fallschirm doch geöffnet, damals, es wäre alles noch viel schlimmer, heute!
1982 war ich noch ein junger Spund, der von tuten und blasen keine Ahnung hatte. Die Grünen zum Beispiel waren für mich ein Verein, der uns alle zu einem Leben in Höhlen verdammen wollte, mit Lagerfeuer, ausgebeulten Strickpullovern, Wandergitarren und melkbaren Hausziegen im Eingang. Das fand ich gruselig. Ich war mir sicher, dass ich die, sollte ich einmal wählen dürfen, niemals wählen würde. Dabei blieb ich bis heute, und ich tat gut daran.
Allein, die SPD musste wohl weg. Ich fand Helmut Schmitt nicht recht sympathisch. Er hatte eine seltsame Frisur und wirkte etwas steif, beinahe militärisch. Kohl dagegen war riesig, hatte Probleme mit der Etikette und bewegte sich linkisch durch das Parlament. Damit konnte ich mich als Landei und pubertierender Eleven eher identifizieren als mit dem hanseatischen Gedöns desVaterBrandtmörders Schmitt!
Dann waren da 16 Jahre Kohl und nichts war wirklich gut, unter damaligen Gesichtspunkten betrachtet. Hätte ich aber geahnt, was ich anrichte bei der Wahl 1998, als ich beinahe im Alleingang den Wechsel durchsetzte, ich hätte brav CDU gewählt. Vorher hatte ich freilich auch schon probiert, den Wechsel durchzusetzen, was mir aber stets misslang. Hinterher war ich jedoch immer froh, keinen Scharping oder Ähnliches zum Kanzler zu haben.
Nach Kohl war Schröder, und mit ihm begann der Untergang der Zivilisation. Es ward Hartz 1 - 4, die Ütschen waren plötzlich wieder im Krieg, das Studium degenerierte zur Berufsausbildung, die Arbeitslosen wurden faul, die Politiker bräsig und gesichtslos, die Winter wurden kälter, und sozialdemokratisierte Kunst setzte sich durch. Man sah sich in die Opposition gezwungen und hatte zur Alternative... niemanden! Okay, die Linken vielleicht in ihren vielfältigen Inkarnationen. Aber leider immer mit dem feschen Oskar!
Aus ähnlicher Verzweiflung heraus wie 1998 wählte man nicht mehr, damit der Wunschkandidat gewinnt, sondern um unbeliebte Kandidaten zu verhindern. Ich habe es geschafft, Stoiber zu verhindern. Bei Merkel ist mir das nicht mehr gelungen. Merkel am Hals, Münte am Hals, Schäuble am Hals. Und jetzt ist nur Münte fort, aber alles ist viel schlimmer geworden. Etwas Grusel gefällig?
Rösler, Niebel, Pofalla, Schavan, Gustav Gans, de Maiziere, El Punkt Schnarre, Brüderle, Leymutter, Frau Schröder, Ramsauer, Aigner, von Guttenberg. Und natürlich Schäuble und Merkel.
Eigentlich eine gute Mischung: Frauen, Homosexuelle, Adelige, Migranten, Behinderte und Bayern! Doch auch hier sieht man: integriert man Randgruppen soweit in die Gesellschaft, dass man sie sogar regieren lässt, zeigen sich auch hier wieder nur die hässlichen Gesichter von Stinos! Was nicht schlimm ist, nur bedauerlich: Die Besonderheiten des Menschen werden in der Akzeptanz zu Normalitäten.
Hinterher steht nicht mehr zu Debatte, ob jemand schwul ist, sondern: ob er ein Idiot ist, obwohl er schwul ist! Natürlich ist es gut zu finden, dass man hier zulande, in Tristo-Deutschland Frauen und auch Homosexuelle in Ämter hieven kann. Woher aber kommt die Neigung, sich auch hier zielsicher Deppen auszusuchen? Wenn schon dieses unzüchtige Gebälk, dann sollen sie wenigsten unfähig sein? Ist das die viel gerühmte Lust der Ütschen am Untergang?
Und da wünsche ich mir eben Helmut Kohl zurück! Zu Kohl gab es immer eine Alternative, es war unglaublich leicht, in Opposition zu gehen. Alles war sehr übersichtlich. Kohls Gemütlichkeit trieb mich in den Wahnsinn, und für seine Aussprache schämte ich mich sogar. Und obwohl er die sogenannte Einheit herbeigeführt hat: Er hat nie einen Krieg geführt. Nur ein paar Raketen aufstellen lassen. Er wirkt nicht einmal intellektuell, ist dafür aber wahnsinnig schlau. Manche nennen es auch Instinkt. Jemand schrieb kürzlich, er röche unglaublich gut. (Wie riecht eigentlich Frau Merkel?)
Und irgendwie war Kohl auch lässig, in Wirklichkeit sogar wunderbar behäbig. Heute müssen ja alle um ihr Leben RENNEN. Früher GING man um sein Leben! Morgen wirdAdolf Helmut Kohl 80 Jahre alt. Er ist alt und krank. Er geht nun nicht mehr um sein Leben, er ROLLT darum. Ich wünsche ihm alles Gute und danke ihm für eine wundervolle Zeit voller privater und politischer Erkenntnisse. Und ich schwöre: Niemals werde ich einem Gericht seinen Namen nennen!
Selbst in der FDP gab es seinerzeit noch wirkliche Politiker. Wer sah sich nicht gerne von der gemütlich-schwäbischen Art eines Klaus Kinkel in der Welt vertreten? Wer liebte nicht Genschman, dessen zuckersüße Öhrlein und haselmäusigen Äuglein so vertraut wirkten? Wer fand nicht etwas sogar an dem Gentleman-Gangster Otto Graf Lambsdorff?
Die Zeit nach Kohl hat uns nur üble Gesellen aus CDU und FDP hinterlassen, und uns auch neue zugemutet. Schäuble blieb Schäuble, ganz klar, doch das Gegengewicht an netten Onkels und Tanten war hinfort. Stattdessen gibt es nun Mutti Merkel, unter deren Fürsorge wir alle ersticken werden wie in Achselhöhlen getackerte Hamster.
Die FDP indes hat gar nichts Gutes mehr in sich, stattdessen lungern dort Karrieristen herum, offensichtliche Büttel der Konzerne. Angeleitet vom ewigen Gequake des Gustav Gans, schnattern sie sich in die Herzen von allen, denen ein Feind lieber ist als ein Freund. Hätte sich des Murmeltiers Fallschirm doch geöffnet, damals, es wäre alles noch viel schlimmer, heute!
1982 war ich noch ein junger Spund, der von tuten und blasen keine Ahnung hatte. Die Grünen zum Beispiel waren für mich ein Verein, der uns alle zu einem Leben in Höhlen verdammen wollte, mit Lagerfeuer, ausgebeulten Strickpullovern, Wandergitarren und melkbaren Hausziegen im Eingang. Das fand ich gruselig. Ich war mir sicher, dass ich die, sollte ich einmal wählen dürfen, niemals wählen würde. Dabei blieb ich bis heute, und ich tat gut daran.
Allein, die SPD musste wohl weg. Ich fand Helmut Schmitt nicht recht sympathisch. Er hatte eine seltsame Frisur und wirkte etwas steif, beinahe militärisch. Kohl dagegen war riesig, hatte Probleme mit der Etikette und bewegte sich linkisch durch das Parlament. Damit konnte ich mich als Landei und pubertierender Eleven eher identifizieren als mit dem hanseatischen Gedöns des
Dann waren da 16 Jahre Kohl und nichts war wirklich gut, unter damaligen Gesichtspunkten betrachtet. Hätte ich aber geahnt, was ich anrichte bei der Wahl 1998, als ich beinahe im Alleingang den Wechsel durchsetzte, ich hätte brav CDU gewählt. Vorher hatte ich freilich auch schon probiert, den Wechsel durchzusetzen, was mir aber stets misslang. Hinterher war ich jedoch immer froh, keinen Scharping oder Ähnliches zum Kanzler zu haben.
Nach Kohl war Schröder, und mit ihm begann der Untergang der Zivilisation. Es ward Hartz 1 - 4, die Ütschen waren plötzlich wieder im Krieg, das Studium degenerierte zur Berufsausbildung, die Arbeitslosen wurden faul, die Politiker bräsig und gesichtslos, die Winter wurden kälter, und sozialdemokratisierte Kunst setzte sich durch. Man sah sich in die Opposition gezwungen und hatte zur Alternative... niemanden! Okay, die Linken vielleicht in ihren vielfältigen Inkarnationen. Aber leider immer mit dem feschen Oskar!
Aus ähnlicher Verzweiflung heraus wie 1998 wählte man nicht mehr, damit der Wunschkandidat gewinnt, sondern um unbeliebte Kandidaten zu verhindern. Ich habe es geschafft, Stoiber zu verhindern. Bei Merkel ist mir das nicht mehr gelungen. Merkel am Hals, Münte am Hals, Schäuble am Hals. Und jetzt ist nur Münte fort, aber alles ist viel schlimmer geworden. Etwas Grusel gefällig?
Rösler, Niebel, Pofalla, Schavan, Gustav Gans, de Maiziere, El Punkt Schnarre, Brüderle, Leymutter, Frau Schröder, Ramsauer, Aigner, von Guttenberg. Und natürlich Schäuble und Merkel.
Eigentlich eine gute Mischung: Frauen, Homosexuelle, Adelige, Migranten, Behinderte und Bayern! Doch auch hier sieht man: integriert man Randgruppen soweit in die Gesellschaft, dass man sie sogar regieren lässt, zeigen sich auch hier wieder nur die hässlichen Gesichter von Stinos! Was nicht schlimm ist, nur bedauerlich: Die Besonderheiten des Menschen werden in der Akzeptanz zu Normalitäten.
Hinterher steht nicht mehr zu Debatte, ob jemand schwul ist, sondern: ob er ein Idiot ist, obwohl er schwul ist! Natürlich ist es gut zu finden, dass man hier zulande, in Tristo-Deutschland Frauen und auch Homosexuelle in Ämter hieven kann. Woher aber kommt die Neigung, sich auch hier zielsicher Deppen auszusuchen? Wenn schon dieses unzüchtige Gebälk, dann sollen sie wenigsten unfähig sein? Ist das die viel gerühmte Lust der Ütschen am Untergang?
Und da wünsche ich mir eben Helmut Kohl zurück! Zu Kohl gab es immer eine Alternative, es war unglaublich leicht, in Opposition zu gehen. Alles war sehr übersichtlich. Kohls Gemütlichkeit trieb mich in den Wahnsinn, und für seine Aussprache schämte ich mich sogar. Und obwohl er die sogenannte Einheit herbeigeführt hat: Er hat nie einen Krieg geführt. Nur ein paar Raketen aufstellen lassen. Er wirkt nicht einmal intellektuell, ist dafür aber wahnsinnig schlau. Manche nennen es auch Instinkt. Jemand schrieb kürzlich, er röche unglaublich gut. (Wie riecht eigentlich Frau Merkel?)
Und irgendwie war Kohl auch lässig, in Wirklichkeit sogar wunderbar behäbig. Heute müssen ja alle um ihr Leben RENNEN. Früher GING man um sein Leben! Morgen wird
Samstag, 12. September 2009
Ach ja, Wahlen! Heute: Die CDU und Rüttgers Rumänen!
Allmählich muss man sich ja orientieren. Die Parteien zur Bundestagswahl machen es einem ja nicht gerade leicht: Keiner scheint Wahlkampf machen zu wollen. Wie soll man sich denn da entscheiden, wenn man kein Stammwähler ist?Nun, es wäre durchaus an der Zeit, sich einmal zu überlegen, wie man sich die Welt so wünscht. Dann kann man in Ruhe nach einer Partei suchen, die den Wünschen am nächsten kommt. Bei der Partnerwahl macht man es ja schließlich auch nicht anders: Eine unsichtbare Checkliste tragen wir ja alle in unseren Köpfen herum.
Also: Ich wünsche mir eine Welt, in der die Menschen ihren Körper nicht mehr für Geld prostituieren müssen, um am Leben teilhaben zu können. Fürderhin möchte ich gerne, dass sich jeder seinen Interessen und Fähigkeiten entsprechend betätigen kann. Selbstverständliche Dinge sollten kostenlos sein, dass man z. B. Geld für ein Dach über dem Kopf bezahlen soll, ist schlicht pervers.
Es läuft alles auf das selbe hinaus: Ich würde gerne eine Partei wählen, die sich für das Bedingungslose Grundeinkommen stark macht! Diese Partei hätte eine Vision und würde sich schon allein deswegen von allen anderen unterscheiden. Die CDU scheidet ganz aus, obwohl sie das Bedingungslose Grundeinkommen laut Wikipedia für finanzierbar hält (als angeblich einzige Partei innerhalb der BRD). Trotzdem steht es nicht in ihrem Wahlprogramm.
Die CDU hat so viel Angst, dass sie diese gerne nach draußen projiziert. Deswegen auch der starke Ruf nach Sicherheit. Da sind Rüttgers Rumänen oder seine "Kinder-statt-Inder"-Kampagne ja beinahe noch harmlos. In der Zentrale der Macht sitzt Schäuble, der Darth Vader der bösen Imperatorin. Gerade ihm das Innenministerium anzuvertrauen, spricht für die Logik der Partei: Selbst durch ein Attentat traumatisiert, versucht er die Welt durch Repressalien und Überwachung sicher (und sauber) zu halten.
Eine schwere Form einer Paranoia mit starker Strahlkraft. Kommen wir daher zur Energiepolitik: Da Strom preiswert bleiben oder werden soll, braucht man Atomkraftwerke, ganz klar! Frau Merkel hat früher einmal im Zuge der Atomtransporte als Umweltministerin (?) gesagt, das sei wie beim Backen: Ab und an geht halt mal etwas daneben! Diese Bereitschaft zum Risiko ist ihr erhalten geblieben. Und solange der der Staat den Schutz, Transport und die Lagerung der Abfälle bezahlt, bleibt der ach so umweltfreundliche Atomstrom garantiert günstig, versprochen! Ich persönlich bin dafür, dass jeder Atomkraftbefürworter etwas Atommüll bei sich zu Hause lagern sollte! Der Badezimmerschrank ist mindestens genau so sicher wie jede Asse.
Unterschiedslos zu allen anderen Parteien ist "ARBEIT ARBEIT ARBEIT" das höchste Gut auch in der CDU. Was haben die denn alle mit der Arbeit? Das Leben besteht doch aus so viel mehr: Autofahren, Auto kaufen, Autowaschen, Auto bauen. Für all das gibt es jedoch Maschinen: Leitsysteme, Internet, Waschanlagen, Roboter. Wer aber nicht arbeiten geht, braucht ja gar kein Auto! Ach so, jetzt habe ich es kapiert: Wir sollen arbeiten, um Dinge herzustellen, die wir wiederum kaufen sollen, weil wir sie brauchen um Geld verdienen zu können. Ein ökonomisches Perpetuum Mobile, wer hätte das gedacht?
Aber liebe CDU: Wie wäre es denn wenigstens mit einem flächendeckenden und menschenwürdigen Mindestlohn? Oder mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen? Dann würde das klappen mit dem Konsum. Aber so? Schade, liebe CDU. Mit uns beiden wird das wohl nichts! Schauen wir mal weiter.
Freitag, 20. Juli 2007
Ich streue Verdacht! SOKO Blumenkübel versagt!
das mass ist voll: die blumenkübel bleiben leer! so wurde es beschlossen und so wird es sein. die "soko blumenkübel" (ich berichtete) hat auf ganzer linie versagt. die auf der kurpfalzbrücke angepflanzten geranien verschwanden auf geheimnissvolle weise, die stadt kann und will keine neuen mehr beschaffen.
stirbt die geranie nun aus? und wessen schuld ist das wirklich? kann man die ordnungshüter dieser schöngeistigen stadt dafür verantwortlich machen, wenn rabauken - jawohl: höchstwahrscheinlich diese undankbaren jugendlichen - alles schöne in den neckar werfen?
wenn da mal nicht auch sog. kids mit migrantischem hintergrund - federführend!!! - darunter waren. man kennt sie ja, diese verbrecher: erst schlagen sie uns mit dem koran die schönen geranien tot, und dann werfen sie sich mit einem stinkbombengürtel vor die strassenbahn. wo ist der herr schäuble, wenn man ihn mal wirklich braucht, bitteschön?
oder waren es doch wieder diese starr- und stumpfsinnigen rentnerInnen, die ob ihrer dürftigen rente die kurpfalzachsen- verschönerung ins eigene zimmer im seniorenheim verpflanzten? man sollte auch hier ein auge drauf werfen. hausdurchsuchungen sind doch mittlerweile gang und gäbe! diese rentnerInnen: erst uns auf der tasche liegen, und uns dann auch noch unsere schönen geranien klauen. pfui! die sollten sich was schämen!
oder waren es anhängerInnen der mythologischen göttin juno, die nur ein blumenopfer bringen wollten? aber liebe leute: der juni ist schon seit 20 tagen um, schafft euch mal einen kalender an. auch die blumenopfer- zeremonie von yakushi- ji findet eher im april statt. aber die religösen und spirituellen berserker von heute kennen ja kein erbarmen. vergreifen sich einfach an wehrlosen blumen und opfern sie dem neckar. ja, warum denn dem neckar?
der berufsstand der gärtner ist auch nicht ganz unverdächtig: der sommer ist keine klassische blumen- verschenk- jahreszeit. viel zu lange muss man noch auf feste warten, da kommt eine schlecht überwachte brücke doch gerade recht, oder etwa nicht? und hinterher behaupten sie auch noch dreist, es gebe keine geranien mehr. ihr wolltet wohl auf rosen hochpokern, was?
ach, und die sicherheitsindustrie hat auch ein motiv. das ist es, jawohl: die sicherheitsindustrie hat die geranien verschwinden lassen! schliesslich muss man mannheim ja geradezu darauf stossen, auch die kurpfalzbrücke mit kameras überwachen zu lassen. die ist schliesslich noch ein weisser fleck auf der überwachungslandkarte. das ist nicht gut. denn wenn alle anderen plätze in mannheim schon überwacht sind, ja wo gehen sie denn dann hin, die verbrecher? na? sie gehen auf die kurpfalzbrücke, um den dort wachsenden geranien haschisch zu spritzen!
da kann man ja froh sein, dass die sensitive stadt mannheim hier einen riegel vorschiebt und "no, mercì!" sagt. steuergelder sinnvoll anlegen heisst: jugendliche, muslime, rentnerinnen und (blumen)dealer an die kette legen und zur not auch mal erschiessen! ja, wo sind wir denn?
stirbt die geranie nun aus? und wessen schuld ist das wirklich? kann man die ordnungshüter dieser schöngeistigen stadt dafür verantwortlich machen, wenn rabauken - jawohl: höchstwahrscheinlich diese undankbaren jugendlichen - alles schöne in den neckar werfen?
wenn da mal nicht auch sog. kids mit migrantischem hintergrund - federführend!!! - darunter waren. man kennt sie ja, diese verbrecher: erst schlagen sie uns mit dem koran die schönen geranien tot, und dann werfen sie sich mit einem stinkbombengürtel vor die strassenbahn. wo ist der herr schäuble, wenn man ihn mal wirklich braucht, bitteschön?
oder waren es doch wieder diese starr- und stumpfsinnigen rentnerInnen, die ob ihrer dürftigen rente die kurpfalzachsen- verschönerung ins eigene zimmer im seniorenheim verpflanzten? man sollte auch hier ein auge drauf werfen. hausdurchsuchungen sind doch mittlerweile gang und gäbe! diese rentnerInnen: erst uns auf der tasche liegen, und uns dann auch noch unsere schönen geranien klauen. pfui! die sollten sich was schämen!
oder waren es anhängerInnen der mythologischen göttin juno, die nur ein blumenopfer bringen wollten? aber liebe leute: der juni ist schon seit 20 tagen um, schafft euch mal einen kalender an. auch die blumenopfer- zeremonie von yakushi- ji findet eher im april statt. aber die religösen und spirituellen berserker von heute kennen ja kein erbarmen. vergreifen sich einfach an wehrlosen blumen und opfern sie dem neckar. ja, warum denn dem neckar?
der berufsstand der gärtner ist auch nicht ganz unverdächtig: der sommer ist keine klassische blumen- verschenk- jahreszeit. viel zu lange muss man noch auf feste warten, da kommt eine schlecht überwachte brücke doch gerade recht, oder etwa nicht? und hinterher behaupten sie auch noch dreist, es gebe keine geranien mehr. ihr wolltet wohl auf rosen hochpokern, was?
ach, und die sicherheitsindustrie hat auch ein motiv. das ist es, jawohl: die sicherheitsindustrie hat die geranien verschwinden lassen! schliesslich muss man mannheim ja geradezu darauf stossen, auch die kurpfalzbrücke mit kameras überwachen zu lassen. die ist schliesslich noch ein weisser fleck auf der überwachungslandkarte. das ist nicht gut. denn wenn alle anderen plätze in mannheim schon überwacht sind, ja wo gehen sie denn dann hin, die verbrecher? na? sie gehen auf die kurpfalzbrücke, um den dort wachsenden geranien haschisch zu spritzen!
da kann man ja froh sein, dass die sensitive stadt mannheim hier einen riegel vorschiebt und "no, mercì!" sagt. steuergelder sinnvoll anlegen heisst: jugendliche, muslime, rentnerinnen und (blumen)dealer an die kette legen und zur not auch mal erschiessen! ja, wo sind wir denn?
worte die fallen
Blumenopfer,
Geranien,
Jugendliche,
Juno,
Koran,
Kurpfalzbrücke,
Mannheim,
Migranten,
Neckar,
Rentner,
Schäuble,
SOKO,
Yakushi- Ji
Freitag, 13. Juli 2007
Eskapismus bei Sonnenschein! Die Zukunft wird im allgemeinen überschätzt!
das wetter wird besser, mein geplagtes hirn wird wieder durchblutet. eigentlich, so könnte man meinen, könnte alles wieder gut werden. merkel hat gestern muslime und muslimas integriert, und unser IM schäuble durfte diese woche mal wieder seine berühmten "denkanstösse" geben.mit den innenministern ist es wirklich seltsam: kaum tritt der jeweils schlimmste einer legislaturperiode ab, kommt ein neuer, der noch schlimmer ist. der vorherige "scharfe hund" wird damit geschichtlich zum waschlappen degradiert. wer damals geglaubt hatte, dass es nach manfred kanther nicht schlimmer kommen könnte, der hat nicht mit dem attentatsopfer schäuble gerechnet.
als jedoch der herr schäuble seinen platz an otto schily abtreten musste, vergass man ganz schnell , wie hart ersterer einst von innen heraus agiert hatte: der schily war gleich zehn mal schärfer! nun gibt es die schöne, weil paradoxe situation, dass der herr schäuble zugleich laxer UND härter ist als sein amtsvorgänger, und er sich also selbst mal wieder "übertrifft". das soll ihm erst mal jemand nachmachen!
demnach wäre es selbstverständlich
wünschenswert, wenn der "bissige" und "kampfbereite" schäuble endlich von der politischen rampe rollen würde. doch das blanke entsetzen träte mit seinem amtsnachfolger ein: welcher politiker wird dann die grundwerte unserer demokratie endgültig in die tonne treten? "weg mit dem verfassungsscheiss" hört man ihn schon rufen, aber man erkennt seine stimme nicht.ich muss das auch nicht wissen: mir reicht es, wenn mich die gegenwart in angst und schrecken versetzt. da brauche ich nicht noch einen blick in die zukunft. "brrrr," würde ich sagen, "mir wird so furchtbar kalt!". dabei wird das wetter doch gerade so schön.
worte die fallen
Innenminister,
Kanther,
Merkel,
Schäuble,
Schily
Montag, 9. Juli 2007
Gar nicht lustig! Unser IM Schäuble schnallt den BibleBelt enger!
was gibt es neues in der welt? es gibt zum beispiel seit juli einen kundenfreundlichen donnerstag beim jobcenter, zumindest mal in mannheim. das finde ich lustig, zumal ich mich frage, welche gründe einen algII empfänger davon abhalten könnten, einen termin bis sagen wir mal 16uhr wahrzunehmen. arbeitstätig ist er ja in der regel nicht. die welt ist wirklich seltsam, oder nicht?was gibt es sonst noch? die hessische bildungsministerin will die
schöpfungsgeschichte in den biologieunterricht einbinden. genauer gesagt: sie hätte da nichts gegen! kreationisten aller länder, vereinigt euch! der "bible- belt" wird umso breiter, je fetter das hirn der popen und ihrer lippenleser wird. wer hat eigentlich noch angst vor fundamentalistischen muslimen?apropos organisiertes christenpack: auch das attentatsopfer schäuble lässt mal wieder einen fahren. ich aber finde, man sollte anstatt terrorverdächtiger bevölkerungsteile lieber ihn internieren oder ihn im bedarfsfall zum schutze der bevölkerung erschiessen dürfen. denn der wahre terror, der geht von ihm aus.
und? gibt's noch was? aber ja: der alltägliche wahnsinn schlug auch heute wieder zu. bestimmt auch in deiner unmittelbaren umgebung. augen zu und durch, heisst da die devise.
Freitag, 29. Juni 2007
Jeden Montag eine neue Welt! Nazis: Top oder Flop?
die kaffee- kette tchibo wirbt mit dem spruch: jede woche eine neue welt! hilfe!!! wo ich doch schon probleme habe, die welt dieser woche zu verstehen. jetzt droht man mir mit einer neuen welt, und das schon am nächsten montag! das finde ich nicht fair. ich verurteile dies schärfstens!
mal sind die fatah's die guten, mal sind's die hamas. mal sind die israelis die guten, ein anderes mal sind sie die bösen! oder sie waren "damals" gut und sind heute böse. andere finden: sie waren früher böse und sind heute gut. umgekehrt fand man die nazis früher gut, aber heute gelten sie als ausgeburt der hölle.
die deutschen der 40er und 50er waren stets gut. hitler und göbbels, das waren richtige nazis und somit böse. man selber konnte ja nicht wissen, was das für verbrecher waren und verehrte sie. dafür schämt man sich noch heute ein wenig.
in einigen gegenden deutschlands sind nazis immer noch beliebt. oder sie sind es wieder, wie z.b. im osten oder auch in hessen und rheinland- pfalz. nur anderswo, wo die nazis gar nicht sind, gelten sie als böse. die nazis finden hingegen ausländer und schwule nicht gut, wobei das ja passen würde: die nazi- kader waren zum grössten teil schwul, und sogar hitler musste erst österreich ins deutsche reich eingemeinden, um selbst ein richtiger deutscher sein zu können.
erstaunlicherweise sind die ausländer- und schwulenhassenden nazis ja gar nicht dort, wo sich die schwulen und die ausländer aufhalten. nur schäuble, koch und oettinger sind da, wo der islamistisch- fundamentalistische terror und die sodomie herrscht. mir wäre es lieber, sie wären dort, wo der pfeffer wächst oder unter ihresgleichen: den paranoikern und nazi- gutfindern! dabei verstehen sich aber nazis und islamisten wiederum wunderbar!
ach, und die polen hassen die deutschen, und die zwei oberkartoffeln geben ordentlich zunder. man kann den hass verstehen und sogar gutfinden. wenn die polenführer dann aber selber verkappte nazis sind, und noch dazu christlich- fundamentalistische terrorgruppen unterstützen, muss man sie dann auch gut finden oder darf man getrost sagen: die sind gaaaanz böse, zwar nicht so böse wie hitler, anders böse eben - z.b. so böse wie papst ratzinger? ich neige jedenfalls dazu, die polen einfach wieder aus der eu auszuschliessen!
ach, sie ist einfach seltsam, diese welt! und dazu noch so verwirrend! gott sei dank schenkt uns tchibo nächste woche eine neue!
mal sind die fatah's die guten, mal sind's die hamas. mal sind die israelis die guten, ein anderes mal sind sie die bösen! oder sie waren "damals" gut und sind heute böse. andere finden: sie waren früher böse und sind heute gut. umgekehrt fand man die nazis früher gut, aber heute gelten sie als ausgeburt der hölle.
die deutschen der 40er und 50er waren stets gut. hitler und göbbels, das waren richtige nazis und somit böse. man selber konnte ja nicht wissen, was das für verbrecher waren und verehrte sie. dafür schämt man sich noch heute ein wenig.
in einigen gegenden deutschlands sind nazis immer noch beliebt. oder sie sind es wieder, wie z.b. im osten oder auch in hessen und rheinland- pfalz. nur anderswo, wo die nazis gar nicht sind, gelten sie als böse. die nazis finden hingegen ausländer und schwule nicht gut, wobei das ja passen würde: die nazi- kader waren zum grössten teil schwul, und sogar hitler musste erst österreich ins deutsche reich eingemeinden, um selbst ein richtiger deutscher sein zu können.
erstaunlicherweise sind die ausländer- und schwulenhassenden nazis ja gar nicht dort, wo sich die schwulen und die ausländer aufhalten. nur schäuble, koch und oettinger sind da, wo der islamistisch- fundamentalistische terror und die sodomie herrscht. mir wäre es lieber, sie wären dort, wo der pfeffer wächst oder unter ihresgleichen: den paranoikern und nazi- gutfindern! dabei verstehen sich aber nazis und islamisten wiederum wunderbar!
ach, und die polen hassen die deutschen, und die zwei oberkartoffeln geben ordentlich zunder. man kann den hass verstehen und sogar gutfinden. wenn die polenführer dann aber selber verkappte nazis sind, und noch dazu christlich- fundamentalistische terrorgruppen unterstützen, muss man sie dann auch gut finden oder darf man getrost sagen: die sind gaaaanz böse, zwar nicht so böse wie hitler, anders böse eben - z.b. so böse wie papst ratzinger? ich neige jedenfalls dazu, die polen einfach wieder aus der eu auszuschliessen!
ach, sie ist einfach seltsam, diese welt! und dazu noch so verwirrend! gott sei dank schenkt uns tchibo nächste woche eine neue!
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