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Dienstag, 11. Juni 2013

Neuer Song! Ich kann auch Soundcloud!

Catrin Holz E. von Bald
So sieht der Song aus, wenn man ihn hört
Es ist ja nicht so, dass das Leben durchweg ein Jammertal ist. Es gibt auch viel Gutes... Nun, meine Freundin C. und ich hatten letzte Woche den dritten Jahrestag unserer Begegnung.

Da ich ja nicht immer ein unkomplizierter Mensch bin und auch bisweilen etwas missmutig, wundert es mich, dass ich nicht nur C. schon seit drei Jahren kenne und liebe, sondern dass dies auch erwidert wird.

So kann ich nur hoffen, dass C. nicht doch noch eines Tages merkt, dass andere Menschen Männer so viel interessanter, gutausehender, erträglicher und besser gelaunt sein können als ich.

Bis dahin habe ich ihr einen Song geschrieben. Und da Songs immer in die Welt hinaus wollen, vor allen Dingen Popsongs, muss ich ihn auch veröffentlichen. Und das ist nun geschehen via Soundcloud.

Ich wünsche viel Spaß: https://soundcloud.com/holz-e-von-bald/catrin

Sonntag, 7. Oktober 2012

Video! Superslow!

Liebe Freundin, lieber Freund der innerdeutschen Häkelmeisterschaften,

ich darf stolz die Premiere meines ersten Musikvideos verkünden, dass in der Tradition von Jean-Luc Godard und Michelangelo Antonioni steht und uns einen Querverweis zur Trägheit der in uns schlummernden Kreativität gibt.

Monatelange Recherchen und 100e von Schauspielstunden lagen dem Video zu Grunde. So wie Tagesschau- Online heute titelt: "Formel 1: Vettel holt Sieg in Suzuka", so steht auch dieses Kunstwerk für den Willen zum Sieg der Vernunft, womit auch Leni Riefenstahl endlich in produktiv ergänzender Weise (wenn auch postmortem) ins Boot genommen wurde.



Den Rest wird die Geschichte zeigen. Zuletzt als kleines Statement an die "Dieses Video ist in Ihrem Land nicht verfügbar" - Mentalität der Urheberrechte verwertenden Industrie:

You can watch it, you can copy it, you can share it. But you can't make profit of it!

Nun bleibt es an mir, Euch viel Spaß zu wünschen mit einem Amalgan aus kontemporärer Onanie und prickelnder Zwangsneurose!

Das allererste Video von Sad Ol' Man Superslow mit fOOl

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Wie mich Jens Friebe einmal nicht kannte!

Wie mich Jens Friebe einmal nicht kannte, weil ich als MetroBoy viele Gelegenheiten ausliess, dessen Konzerte in Berlin zu besuchen und schliesslich auch ihn kennen zu lernen. Als FarmerBoy jedoch muss man jeden besuchen, der in die Feuerwache kommt. Erste Randbemerkung: Mein Kumpel R. bekannte irritiert, dass dies sein erstes komplett rauchfreies Konzert gewesen sei. Und sehr wahrscheinlich auch nicht sein letztes!

Der Sound: Der unvermeidliche, sich im Publikum befindliche Provinzmucker war auch wieder da. Er hatte Freude daran, die Band auf die schlechte(?) Tonqualität hinzuweisen und zugleich Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Der Mann am Mischpult rief ihn zu sich. Freilich nicht, um den Mucker zu unterwerfen, sondern ihn am perfekten Klang am Tonthron laben zu lassen.

Gespielt wurde: Gitarrenpop in C86- Manier mit klug- naiven Texten. Gespielt wurde das von: Einem begnadeten Entertainer mit starkem Hang zum Narzissmus, einem positiv getrimmten Sarkasmus und leichter Publikumsverachtung. Dazu gab es eine niedliche, aber amtliche Bassistin und einen älteren Herrn mit OLiBa am Schlagzeug.

Zweite Randbemerkung: In der Herrentoilette klebte ein Hinweis auf das Anarchistenradio im Bermudafunk. Muss ich mir sonntags zwischen 13 und 14Uhr unbedingt mal anhören. Noch eine Randbemerkung: Kennt jemand schon das Bier namens "Apostel- Bräu"? Angesichts solcher Bier- Konkurrenz kann man verstehen, warum der Mannheimer sein "Eichbaum" so sehr schätzt.

Das Publikum? Würde mal sagen, so um die 30. Ein paar Jahre mehr vielleicht, gerne auch ein paar weniger. In ihrem Bemühen, trendig zu sein, fiel keiner besonders auf. Vorteil in einer kleinen Großstadt: Schon nach wenigen Monaten kennt man die Hälfte aller BesucherInnen der einschlägigen Konzerte. Das kann sich aber auch als Nachteil erweisen, ich bin da noch etwas unschlüssig.

Ansonsten: Gute, wenn auch nicht fesselnde Unterhaltung. Besonders: Schönstes Merchandise- T- Shirt überhaupt und zugleich Titel eines Songs: "Du freust Dich ja gar nicht!" Kleine Anregung vom klugscheissenden Autoren: Druckt den Spruch auf Männerunterhosen!

Frage des Herrn Friebe an das Publikum: Wo könne man denn nachher in Mannheim noch was losmachen? Man sei für jeden Tipp dankbar! Reaktion des Publikums: Betretenes Schweigen einerseits, hysterisches Kichern andererseits. Keine Tipps? Vielleicht nachher! Man möchte dem Herrn Friebe zu später Stunde doch nicht etwa das Rhodos anempfehlen? Dann sollte er aber keine Zugabe mehr geben! Zu spät...