Hmmm! Seltsam, diese Prostitutionsdebatte, angestoßen von Frau Schwarzer. Als gäbe es nur weibliche Prostituierte. Meint diese einseitige, irgendwie sexistische Sichtweise, dass prostituierte Männer nur aus Spaß und nicht aus Zwang handeln? Gibt es eigentlich Menschenschmuggler, die sich auf junge Männer aus Osteuropa spezialisiert haben? Gibt es Zuhälter für Callboys und Stricher? Oder nennt man es dann Agentur?
Sicher sind die Frauen, die "ohne Zwang" anschaffen und "Spaß" bei der Arbeit haben, in der Minderzahl. Die meisten schaffen unter Zwang an. Was heißt aber Zwang? Ein Lude, der die Hand aufhält oder einfach "nur" weil das Geld knapp ist und Sex is selling? Würde jemand nur aus Spaß seinen Hintern hinhalten? Was wäre, wenn der ökonomische Zwang fehlen würde? Gäbe es dann noch Prostitution oder hieße es einfach nur noch Sex?
Wenn Prostitution Geld für Körper ist, ist dann ein Ehemann, der arbeitet und die Frau "zu Hause lässt", ein Zuhälter? Wie verhält es sich bei nicht-verheirateten? Und sind Männer und Frauen, die ihre Ware Körper verkaufen, nicht ebenfalls Prostituierte? Arbeit = Geld für Körper? Gibt es denn überhaupt einen qualitativen Unterschied zwischen Prostitution und Arbeit? Ist eine finanziell vom Mann abhängige Frau, die ebenfalls arbeiten muss, dann nicht gleich doppelt prostituiert?
Sind die einzig freien Menschen Kinder, weil sie kein Geld verdienen müssen und nur selten zu sexuellen Dienstleistungen herangezogen werden? Was ist dann eigentlich ein Hausmann? Ist er auch prostituiert, und seine Partnerin damit seine Zuhälterin? Oder stimmt das nur, wenn Sex im Spiel ist? Wäre sexuelle Verweigerung also ein Weg aus der Prostitution? Spinnen wir weiter: Wäre Arbeitsverweigerung ein Weg aus der Prostitution? Sagt es mir, ich verstehe es sonst nicht. Ich verstehe die ganze Debatte nicht.
Ich verstehe auch nicht: Dieses Teilzeit-Gutmenschentum. Diese eklig-klebrige Bevormundung von allem und jedem. Diese beinahe religiöse Eiferei einiger weniger Gutsituierter (Incubus!), denen es an Tiefgang fehlt. Die deshalb an der Oberfläche menschlichen Daseins kratzen, um auch mal etwas über das Leben zu erfahren, wie es sich auch anfühlen kann. Die dann das darunter Liegende (Succubus!) gleichzeitig fasziniert und angeekelt betrachten: Schau, hier ist sie, die Realität: Eklig, nicht? Die Armen! Wohliger Schauer erfüllt sie, denn endlich haben sie eine Aufgabe: Sie muss planiert, begradigt, zubetoniert werden, die Realität!
Dass sie mit ihrem prüden Aktionismus gerade diejenigen unentgeltlich ficken möchten, denen sie angeblich helfen wollen, ist ihnen schnurz. Das alles ist erbärmlich. Es ist, wie wenn man gegen Tierversuche ist, aber kein Problem mit Fleisch aus Massentierhaltung hat. Das ist, wie wenn man gegen Atomkraft ist und der Aufkleber "Atomkraft nein danke!" am Auto prangt. Das ist, wie wenn man etwas gegen Fremdenfeindlichkeit tun will und deshalb Flüchtlinge im Mittelmeer absaufen lässt. Das ist, wie wenn man etwas gegen Sklavenhändler tun will und deshalb Freier und Prostituierte bestraft. Das ist, wie wenn man versucht, sich selber einen zu blasen, statt einfach zu onanieren.
Vielleicht wäre allen geholfen, wenn die materielle Versorgung des Menschen nicht an eine Erwerbstätigkeit gekoppelt wäre. Wer dann Geld für Sex nimmt, der hat Spaß an einer sexuellen Variante und ist nicht abhängig. Und wer für Sex zahlt, der spielt mit und ist nicht kriminell. Muss nicht kriminalisiert werden. Bestraft werden muss, wer sich nicht an das Gesetz hält. Arbeitgeber wie Menschenhändler. Dafür gibt es bereits Gesetze, sie müssen nur angewandt werden.
Diese Debatte jedoch sollte dazu genutzt werden, um für das bedingungslose Grundeinkommen zu werben und nicht für einen chauvinistischen Stuss á la Alice Schwarzer.
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Mittwoch, 8. Januar 2014
Freitag, 14. September 2012
Wo sind all die guten Zeiten hin? Früher war mehr irgendwas!
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| Suchbild: finde die Schleimspur |
Dass Frau Wulff nun Google verbieten will (leichte Übertreibung seitens der Red.) ist letztlich nur ein Marketing-Trick, um ihr Buch besser vertickern zu können. Sonst hätte nämlich keiner mitgekriegt, dass die Bettina auch gut schreiben tut. Google kann man gerne verklagen und verbieten, doch wer sucht dann für mich die ganzen lustigen Paarbegriffe? Besser wäre es aber gewesen, Facebook zu verklagen. Ich weiß zwar nicht wieso und in welchem Zusammenhang, aber hey: Betti, Du hättest schon was gefunden. Da bin ich mir sicher!
Facebook vermint gerade meinen EMail- Account, weil doofe Leute ihr Adressbuch dort "synchronisieren" und sich der Herr Zuckerberg daran delektiert, indem er mich andauernd fragt, ob ich nicht den einen oder anderen kenne. Sowas machen doch sonst nur schmierige Ermittler im TV. Ich selber finde Facebook jedenfalls blöd und weiß gar nicht, was alle (und wirklich alle) daran finden! Was bringt es mir denn, Texte, Bilder und Freunde dort zu veröffentlichen, wenn sie mir hinterher gar nicht mehr gehören, sondern dem Mark? Ich bin nicht bei Facebook und gehe auch nicht hin. Ich will den "gefällt mir nicht" Button! Das fänd' ich urst gut!
Max Goldt hat in einer seiner Kolummnen einmal seitenlang darüber gerätselt, was das ostdeutsche Wort "urst" bedeutet. Da hat er sehr kompliziert gedacht, finde ich. Ich fand das jedenfalls ganz einfach, obwohl ich gar nicht (wie der Herr Goldt) aus dem Osten stamme: "urst" heißt einfach "äußerst". Mensch, Herr Goldt! Man sollte die Titanic verbieten, in der Sie einmal kolummniert haben, bevor die noch irgendwas mit Bettina macht. Das wäre ja nicht auszuhalten, und es ist außerdem nicht ganz klar, ob sich der Papst nicht etwas hintangestellt fühlen würde. Ist "Bettina Wulff" die korrekte Steigerung von "Papst"? Wo doch beide die Sabbel nicht halten können?
Apropos etwas mit irgendwem machen: Derzeit treffe ich nur noch Menschen, die irgendwas mit Menschen machen wollen. Erzieherinnen wollen plötzlich Sozialpädagogen werden und Tischler werden zu Erziehern gemacht. Jeder weiß: Erzieher können - nein: sollten - nicht Sozialpädagogen werden, und Tischler sollen Holz hobeln und keine Kinder. Da könnte man ja gleich Pfarrer einstellen! Oder schlimmer noch: Lehrer! Wo sind die guten alten Zeiten hin, als alle was mit Medien machen wollten?
Man kann nicht jammern, wenn man weiß: Die Zeit ist die Hure der Vergänglichkeit! Ich weiß zwar nicht, was das bedeutet, denn ich habe es eben gerade erfunden. Es könnte sich aber lohnen, einmal darüber nachzudenken. Vielleicht auch nicht. Ich bin gerade am überlegen, ob mich nun die ZEIT verklagen könnte. Falls sie es tut, bleibt die Frage: Verklagt sie mich, weil ihr Name im selben Text mit dem von Bettina Wulff steht oder weil ich sie (die Zeit) im Kontext zum Begriff "Hure" genannt habe? Ich blick' da nicht mehr durch... Ich glaub' ich sichere mir das Blog mal lieber!
worte die fallen
Bundespräsident,
die Zeit,
Erzieher,
Google,
Prostitution,
Titanic,
Wulff
Dienstag, 23. Februar 2010
What's up, Pussy? Die Grande Dame und der Straßenstrich!
Er kann einem fast leid tun: Rüttgers, die große Animierdame der CDU in NRW, wurde ohne sein Wissen verhökert wie eine billige Hure, pardon, Prostituierte aus Osteuropa. Wie ist das denn so, wie fühlt sich das an, wenn man mit jemandem die Koje teilt oder das Bankett und dabei gar nicht merkt, dass man gerade verkauft wurde von einem Zuhälter aus der eigenen Partei?
Nun, es wird so sein, wie sich jeder Ehepartner fühlt, bei dem die Liebe entweder längst erloschen ist oder der (ökonomische) Zwang zur Heirat größer war als die Zuneigung. Oder wie beim Leiharbeiter, der seine Haut zu Markte trägt, in Ketten, verhökert von den Luden der Zeitarbeit. Der Unterschied? Nun, Ehepartner und Leiharbeiter bekommen wenigstens noch etwas Lohn für ihre Mühe. Das läuft unter Zwangsarbeit und ist in Europa eigentlich nicht verboten.
Aber Rüttgers ist offenbar die Hure seines Bundeslandes. Erwirtschaftete Güter werden alleine für seine Wiederwahl zur schönsten Nutte NRWs benutzt, sein Profit bleibt dafür minimal: Hängen bleibt's bei der alten Puffmutter CDU. Das ist Sklaverei. Außerdem darf Prostitution nicht offen beworben werden. Der arme Rüttgers, er tut einem fast leid!
Aber genau genommen ist Rüttgers keine Prostituierte. Er ist ein Schaf. Ach was, er ist ein Rind! Oder nein, viel besser: er ist ein Kind! "Kinder statt Inder", das hat er doch mal auf Wahlplakaten propagiert. So betrachtet macht auch sein ehemaliges Wahlkampfmotto endlich einen Sinn! Der Mann bleibt sich treu. Wo gibt es das sonst noch? Da fallen einem doch noch ganz andere Sachen ein:
Vielleicht etwas Gesundheitspolitik gefällig? Hier der Wahlkampfspruch dazu: "Kuren statt Huren" (oder umgekehrt, je nachdem, was gerade mehr Stimmen bringt). Oder was zum Thema Denkmalschutz? Gerne: "Putten statt Nutten!" Vielleicht bringt's der Datenschutz? Okay: "Ficken statt Klicken!"
Okay, das alles hat er zwar niemals gesagt. Aber es klingt doch viel zu schön um nicht wahr zu sein! Aber nein, Rüttgers ist etwas zu langweilig für sowas. Bezeichnend eigentlich, dass ausgerechnet eine Prostitutionsaffäre (okay: Sponsoringaffäre - gähn!) der Grande Dame der NRW - CDU etwas Glamour einhaucht: Happy birthday toooo youuhh, happy birthday - to youuuuu! Happy birthday (smack) - dear Mrs. Chancellor, happy Birthday - ooops - tooooo youuuuuu!
Go on! But stay innocent!
Nun, es wird so sein, wie sich jeder Ehepartner fühlt, bei dem die Liebe entweder längst erloschen ist oder der (ökonomische) Zwang zur Heirat größer war als die Zuneigung. Oder wie beim Leiharbeiter, der seine Haut zu Markte trägt, in Ketten, verhökert von den Luden der Zeitarbeit. Der Unterschied? Nun, Ehepartner und Leiharbeiter bekommen wenigstens noch etwas Lohn für ihre Mühe. Das läuft unter Zwangsarbeit und ist in Europa eigentlich nicht verboten.
Aber Rüttgers ist offenbar die Hure seines Bundeslandes. Erwirtschaftete Güter werden alleine für seine Wiederwahl zur schönsten Nutte NRWs benutzt, sein Profit bleibt dafür minimal: Hängen bleibt's bei der alten Puffmutter CDU. Das ist Sklaverei. Außerdem darf Prostitution nicht offen beworben werden. Der arme Rüttgers, er tut einem fast leid!
Aber genau genommen ist Rüttgers keine Prostituierte. Er ist ein Schaf. Ach was, er ist ein Rind! Oder nein, viel besser: er ist ein Kind! "Kinder statt Inder", das hat er doch mal auf Wahlplakaten propagiert. So betrachtet macht auch sein ehemaliges Wahlkampfmotto endlich einen Sinn! Der Mann bleibt sich treu. Wo gibt es das sonst noch? Da fallen einem doch noch ganz andere Sachen ein:
Vielleicht etwas Gesundheitspolitik gefällig? Hier der Wahlkampfspruch dazu: "Kuren statt Huren" (oder umgekehrt, je nachdem, was gerade mehr Stimmen bringt). Oder was zum Thema Denkmalschutz? Gerne: "Putten statt Nutten!" Vielleicht bringt's der Datenschutz? Okay: "Ficken statt Klicken!"
Okay, das alles hat er zwar niemals gesagt. Aber es klingt doch viel zu schön um nicht wahr zu sein! Aber nein, Rüttgers ist etwas zu langweilig für sowas. Bezeichnend eigentlich, dass ausgerechnet eine Prostitutionsaffäre (okay: Sponsoringaffäre - gähn!) der Grande Dame der NRW - CDU etwas Glamour einhaucht: Happy birthday toooo youuhh, happy birthday - to youuuuu! Happy birthday (smack) - dear Mrs. Chancellor, happy Birthday - ooops - tooooo youuuuuu!
Go on! But stay innocent!
P.S. "Kuren und Huren" ist zwar der Leitspruch einiger Betriebsräte der Automobilbranche, hat aber keinerlei Copyright- Appeal!
P.P.S. alle Schmähworte sind kursiv geschrieben und mit Gänsefüßchen versehen!
P.P.P.S. Zuhälter gibt es in der CDU nicht, zumindest nicht offiziell.
P.P.P.P.S. Norbert Rüttgen ist Ministerpräsident von NRW und offiziell keine Prostituierte!
P.P.P.P.P.S. Marylin Monroe war eine Schauspielerin und auch nicht offiziell eine Prostituierte!
Freitag, 22. Januar 2010
Im Vorwärtsgang! Im Rückwärtsgang!
Ach so: Jetzt bin ich so ein Wochenend-Freizeit-Schreiber. Gruselig! Unter der Woche muss ich nun richtig den Hintern hinhalten, und ich werde gefickt wie schon lange nicht mehr mit dem dicken Schwanz so called Gehalt, der natürlich nur auf "dick" macht, in Wirklichkeit aber nur so ein magerer Schwengel ist, der nicht einmal die Rosette weitet und schon gar nicht die Prostata anregt.
Im Hader, liebe Freundinnen und Freunde des geposteten Worts, kommen dem Menschen eben leider nicht die besten Worte, vielleicht aber die treffendsten. Doch wie ein Musiker im Drogenrausch glaubt, die beste Musik zu produzieren, wird es das Publikum nicht solchermaßen goutieren. Über Mannheim zu lästern war beinahe ein Vergnügen, doch über wen soll nun vergnüglich gelästert werden, wenn man sich selbst im Mittelpunkt der Betrachtung wähnt?
Okay okay, Selbstironie wäre so ein Ding. Bitteschön: schon geschehen! Meine Verhältnisse jedoch bedürfen dringend einer Besserung! Überlegt habe ich mir diesbezüglich eine meinen bescheidenen Einkünften gemäße Spende an die FDP, die sich bald auszahlen dürfte in Form einer satten Steuererstattung. Da ich zwar nun zu einer bestimmten Form der Leistungsträgerschaft gehöre, zweifle ich dennoch daran, dass mich die FDP erhören wird. Schade eigentlich.
Zumindest gehöre ich, wenn auch nur indirekt, zu Roland Kochs "Zwangsarbeitern". Wobei Zwangsarbeit immer noch irgendwie besser klingt als Zwangsprostitution, der sich ja jeder unterwirft, der auch nur einen Gedanken daran ver(sch)wendet, einer entlohnten Tätigkeit nachzugehen. Seinen Körper für bestimmte Zeit für Geld zur Verfügung zu stellen, ist ja nichts anderes als Prostitution. Im Bedeutungskontext Koch'scher Logik wäre Arbeitszwang eventuell nazistisches Gedankengut, wenn es ihn nicht sowieso schon längst gäbe: Der Bezieher von ALG2 muss ja ohnehin jede ihm angebotene Arbeit annehmen.
Was will dieser Mann also? Womöglich rächt er sich, wie jeder Chauvinist, der ja nur mit Verachtung bestraft werden darf, bei den sozial Schwächeren für vergangenes Ungemach. Er hatte es bestimmt schwer in seiner Jugend. Roland Koch wurde wahrscheinlich niemals zum Bestandteil einer Fahrgemeinschaft, die ihn zu Studienzeiten ins benachbarte Frankfurt mitnahm. Ich denke, auch heute würde kaum jemand Halt machen, hielte er seinen Daumen in den Fahrtwind entgegenkommender KFZ. Ein gemiedener Mensch, der als dürrer Schwengel in den Hintern jeder desavouierenden Sau kriecht, um Beachtung zu erlangen. So wünsche ich mir das jedenfalls.
Was haben Roland Koch oder die FDP mit mir zu tun? Erfreulicherweise nichts! Und das soll gefälligst so bleiben! Aber irgendwas muss sich was ändern hier: Wenn ich schon gefickt werde, so soll's mir wenigstens Spaß machen. Ich bau mir jetzt mein eigenes Wachstumsbeschleunigungsgesetz und setze mich dann in ein KFZ, auf der Suche nach hinternkriechenden Schwengeln, und wenn gefunden: Ich fahre im Vorwärtsgang, im Rückwärtsgang, wieder im Vorwärtsgang und weg!
Im Hader, liebe Freundinnen und Freunde des geposteten Worts, kommen dem Menschen eben leider nicht die besten Worte, vielleicht aber die treffendsten. Doch wie ein Musiker im Drogenrausch glaubt, die beste Musik zu produzieren, wird es das Publikum nicht solchermaßen goutieren. Über Mannheim zu lästern war beinahe ein Vergnügen, doch über wen soll nun vergnüglich gelästert werden, wenn man sich selbst im Mittelpunkt der Betrachtung wähnt?
Okay okay, Selbstironie wäre so ein Ding. Bitteschön: schon geschehen! Meine Verhältnisse jedoch bedürfen dringend einer Besserung! Überlegt habe ich mir diesbezüglich eine meinen bescheidenen Einkünften gemäße Spende an die FDP, die sich bald auszahlen dürfte in Form einer satten Steuererstattung. Da ich zwar nun zu einer bestimmten Form der Leistungsträgerschaft gehöre, zweifle ich dennoch daran, dass mich die FDP erhören wird. Schade eigentlich.
Zumindest gehöre ich, wenn auch nur indirekt, zu Roland Kochs "Zwangsarbeitern". Wobei Zwangsarbeit immer noch irgendwie besser klingt als Zwangsprostitution, der sich ja jeder unterwirft, der auch nur einen Gedanken daran ver(sch)wendet, einer entlohnten Tätigkeit nachzugehen. Seinen Körper für bestimmte Zeit für Geld zur Verfügung zu stellen, ist ja nichts anderes als Prostitution. Im Bedeutungskontext Koch'scher Logik wäre Arbeitszwang eventuell nazistisches Gedankengut, wenn es ihn nicht sowieso schon längst gäbe: Der Bezieher von ALG2 muss ja ohnehin jede ihm angebotene Arbeit annehmen.
Was will dieser Mann also? Womöglich rächt er sich, wie jeder Chauvinist, der ja nur mit Verachtung bestraft werden darf, bei den sozial Schwächeren für vergangenes Ungemach. Er hatte es bestimmt schwer in seiner Jugend. Roland Koch wurde wahrscheinlich niemals zum Bestandteil einer Fahrgemeinschaft, die ihn zu Studienzeiten ins benachbarte Frankfurt mitnahm. Ich denke, auch heute würde kaum jemand Halt machen, hielte er seinen Daumen in den Fahrtwind entgegenkommender KFZ. Ein gemiedener Mensch, der als dürrer Schwengel in den Hintern jeder desavouierenden Sau kriecht, um Beachtung zu erlangen. So wünsche ich mir das jedenfalls.
Was haben Roland Koch oder die FDP mit mir zu tun? Erfreulicherweise nichts! Und das soll gefälligst so bleiben! Aber irgendwas muss sich was ändern hier: Wenn ich schon gefickt werde, so soll's mir wenigstens Spaß machen. Ich bau mir jetzt mein eigenes Wachstumsbeschleunigungsgesetz und setze mich dann in ein KFZ, auf der Suche nach hinternkriechenden Schwengeln, und wenn gefunden: Ich fahre im Vorwärtsgang, im Rückwärtsgang, wieder im Vorwärtsgang und weg!
worte die fallen
Agentur für Arbeit,
Beschleunigung,
FDP,
Gesetz,
KFZ,
Koch,
Prostitution,
Wachstum,
Zwang
Montag, 15. Dezember 2008
Die Geschichte des O.! Frankenthal, Mannheim, Weinheim: Die Achse der Prostitution!
Bordelle und Sperrbezirke sind ja nicht nur Ärgernisse in den Augen sinnesfeindlicher Menschen, sondern können auch nützlich sein. Einerseits bieten sie den Prostituierten Schutz vor kriminellen Zuhältern und Schleppern, da hier regelmäßig staatliche Kontrollen stattfinden. Hand auf's Herz: Prostitution lässt sich durch Verbote nicht aufhalten, nur illegalisieren. Andererseits machen Prostituierte ganz offiziell, was sonst zwar üblich, aber leider tabuisiert ist: Wenn man mit Prostitution nämlich meint, seinen Leib anderen zeitweise für Geld zu überantworten (lat. pro-stituere, u.a. preisgeben), was ist dann erst bezahlte Arbeit?
Oder der Ehevertrag? Ich lernte mal einen Künstler aus Frankenthal kennen, der weibliche Skulpturen in seinem Garten ausstellte. In die Skulpturen waren Löcher hinein gebohrt, und in diese legte er Münzen hinein. Er befand, dass die Ehe nichts weiter sei als die in die Legalität erhobene Hure-Freier-Beziehung früherer Zeiten. Als Beispiel führte er einen "verdienten" Politiker aus Frankenthal an, der ihm einst beichtete, seine Frau ließe ihn nur "ran", wenn er ihr vorher einen Fünfziger unter das Kissen lege. Dann aber Zacki!
Die Lupinenstraße hat einem, sagen wir mal Freund, der aber nicht ich war, geholfen, seine Jungfräulichkeit zu überwinden. Dieser Freund, nennen wir ihn O., hatte nach einem Besuch im Tanzlokal Genesis und einem gastronomischen Erlebnis die Muse verspürt, mit dem stets grantigen A. und mir besagten Sexualbetrieb aufzusuchen, nur mal eben so. Nur mal eben so schlichen wir uns ins Hurenghetto und drückten die Nasen an den Scheiben platt. Unseren jungen Gemütern schienen die Frauen dort viel hübscher als wir sie uns vorgestellt hatten, und da wir unsererseits kürzlich erst die Aknepickel abgelegt hatten, waren wir wohl auch ein klein wenig begehrenswert.
Zumindest ließen die Damen das durchblicken, und es traf ja auch zu: Zumindest O. und ich sahen damals noch ausgezeichnet aus, und wie ich mit etwas Stolz vermerken darf, bin ich immer noch ... ähemmm, Sie wissen schon! Nun hatte ich mich im Angesicht der sich räkelnden Frauen dazu entschieden, niemals Geld für Sex auszugeben, was mir noch ein paar laaaange sexfreie Jahre bescheren sollte. A. fand ohnehin, dass die Frauen bestimmt keinen guten Musikgeschmack haben könnten und O. war sichtlich überfordert, mit schnellen Schritten verliessen wir den Sperrbezirk also wieder und giggelten dabei wie Babyschlümpfe beim Blumenpieksen.
Wir saßen schon im Wagen, da packte O. der wilde Trieb des Noch-Teenagers. Er wollte es nun doch wissen und beschied uns anzuhalten. Wir warteten auf O. keine zwanzig Minuten, da kam er wieder, kreidebleich. Offenbar reichte sein Taschengeld nur für einen HandJob, doch schon die Waschung am Anfang setzte ihm zu. Man weiß bis heute nicht, ob die durch bayerischen Katholizismus antrainierte Scham, Versagen vor dem Weib oder die bezahlte Würgung der Liebesschlange O.s Larynx kollabieren und dessen Mageninhalt über meine Zebrabezüge verteilen liess.
Ich weiß wiederum nicht, ob die daraufhin meinen Wagen dominerenden Duftbäume oder die Ehrfurcht vor dem offenbar ganz grauenhaften Erlebnis "Sex" für meine lange, unbefriedigte Jugend verantwortlich waren. Bei O. war es jedenfalls Letzteres, und man fürchtete lange Zeit, er könne ein gestörtes Verhältnis zu Frauen entwickeln. Okay, so nützlich sind Puffs bei nahem besehen doch nicht, wie ich während meiner fluffigen Schreibe konstatieren muss. Trotzdem kein Grund, gleich Bürgerproteste zu organisieren wie in Weinheim neuerdings.
Ich hätte es nicht gedacht bis heute, dass Weinheim als "Sex-Eldorado" gilt. Ich dachte immer, dies seien die Prachtstraßen an den Grenzübergängen in dem sich stetig nach Osten verschiebenden Osten Europas. Doch die heißen, ich habe es eben gerade erfunden und darum ist es wahr: "Truckers Glück"! In dem von Prostitution schier überlaufen(d)en Weinheim also soll in einer alten Fabrikruine - die Rote Mühle - ein neues Bordell entstehen, der Arbeitstitel lautet passenderweise "Moulin Rouge", wenn das nicht der Hammer ist?
Was aber zuviel ist, ist zuviel, und so sprechen sich pelzbemützte, ältere Herren in ehelicher Frauenbegleitung und Wagenladungen von Bürgermeistern vor laufenden Fernsehkameras vehement gegen das Etablissement aus. Jetzt sage ich mal so salopp, dass in Städten, in denen die Prostitution ohnehin blüht, grundsätzlich ein Bedarf bestehen mag. Möglicherweise gerade dort, wo die Bevölkerung nach außen hin etwas piefig wirkt und die Beischlafdecke (die mit dem Schlitz in der Mitte) noch eine gewisse sexuelle Relevanz hat. Was soll also die Bigotterie, wenn ich fragen darf?
Besser wäre es, wenn sich Weinheim endlich mal darum kümmern könnte, dass auch noch nach 24Uhr eine Bahn fährt. Es ist nämlich eine Schande, dass man zwar rund um die Uhr für teuer Geld überall Sex jeglicher Natur kaufen kann, aber nach einem Konzert im Cafe Central nicht mehr nach Hause kommt. Hat man etwa Angst davor, dass bahnfahrender Pöbel aus dem Umland Sextourismus betreibt? Das allerdings könnte Weinheims große Chance sein: Sex ist und bleibt ein Verkaufsschlager und könnte dem Städtchen etwas Bedeutung beimessen.
Oder der Ehevertrag? Ich lernte mal einen Künstler aus Frankenthal kennen, der weibliche Skulpturen in seinem Garten ausstellte. In die Skulpturen waren Löcher hinein gebohrt, und in diese legte er Münzen hinein. Er befand, dass die Ehe nichts weiter sei als die in die Legalität erhobene Hure-Freier-Beziehung früherer Zeiten. Als Beispiel führte er einen "verdienten" Politiker aus Frankenthal an, der ihm einst beichtete, seine Frau ließe ihn nur "ran", wenn er ihr vorher einen Fünfziger unter das Kissen lege. Dann aber Zacki!
Die Lupinenstraße hat einem, sagen wir mal Freund, der aber nicht ich war, geholfen, seine Jungfräulichkeit zu überwinden. Dieser Freund, nennen wir ihn O., hatte nach einem Besuch im Tanzlokal Genesis und einem gastronomischen Erlebnis die Muse verspürt, mit dem stets grantigen A. und mir besagten Sexualbetrieb aufzusuchen, nur mal eben so. Nur mal eben so schlichen wir uns ins Hurenghetto und drückten die Nasen an den Scheiben platt. Unseren jungen Gemütern schienen die Frauen dort viel hübscher als wir sie uns vorgestellt hatten, und da wir unsererseits kürzlich erst die Aknepickel abgelegt hatten, waren wir wohl auch ein klein wenig begehrenswert.
Zumindest ließen die Damen das durchblicken, und es traf ja auch zu: Zumindest O. und ich sahen damals noch ausgezeichnet aus, und wie ich mit etwas Stolz vermerken darf, bin ich immer noch ... ähemmm, Sie wissen schon! Nun hatte ich mich im Angesicht der sich räkelnden Frauen dazu entschieden, niemals Geld für Sex auszugeben, was mir noch ein paar laaaange sexfreie Jahre bescheren sollte. A. fand ohnehin, dass die Frauen bestimmt keinen guten Musikgeschmack haben könnten und O. war sichtlich überfordert, mit schnellen Schritten verliessen wir den Sperrbezirk also wieder und giggelten dabei wie Babyschlümpfe beim Blumenpieksen.
Wir saßen schon im Wagen, da packte O. der wilde Trieb des Noch-Teenagers. Er wollte es nun doch wissen und beschied uns anzuhalten. Wir warteten auf O. keine zwanzig Minuten, da kam er wieder, kreidebleich. Offenbar reichte sein Taschengeld nur für einen HandJob, doch schon die Waschung am Anfang setzte ihm zu. Man weiß bis heute nicht, ob die durch bayerischen Katholizismus antrainierte Scham, Versagen vor dem Weib oder die bezahlte Würgung der Liebesschlange O.s Larynx kollabieren und dessen Mageninhalt über meine Zebrabezüge verteilen liess.
Ich weiß wiederum nicht, ob die daraufhin meinen Wagen dominerenden Duftbäume oder die Ehrfurcht vor dem offenbar ganz grauenhaften Erlebnis "Sex" für meine lange, unbefriedigte Jugend verantwortlich waren. Bei O. war es jedenfalls Letzteres, und man fürchtete lange Zeit, er könne ein gestörtes Verhältnis zu Frauen entwickeln. Okay, so nützlich sind Puffs bei nahem besehen doch nicht, wie ich während meiner fluffigen Schreibe konstatieren muss. Trotzdem kein Grund, gleich Bürgerproteste zu organisieren wie in Weinheim neuerdings.
Ich hätte es nicht gedacht bis heute, dass Weinheim als "Sex-Eldorado" gilt. Ich dachte immer, dies seien die Prachtstraßen an den Grenzübergängen in dem sich stetig nach Osten verschiebenden Osten Europas. Doch die heißen, ich habe es eben gerade erfunden und darum ist es wahr: "Truckers Glück"! In dem von Prostitution schier überlaufen(d)en Weinheim also soll in einer alten Fabrikruine - die Rote Mühle - ein neues Bordell entstehen, der Arbeitstitel lautet passenderweise "Moulin Rouge", wenn das nicht der Hammer ist?
Was aber zuviel ist, ist zuviel, und so sprechen sich pelzbemützte, ältere Herren in ehelicher Frauenbegleitung und Wagenladungen von Bürgermeistern vor laufenden Fernsehkameras vehement gegen das Etablissement aus. Jetzt sage ich mal so salopp, dass in Städten, in denen die Prostitution ohnehin blüht, grundsätzlich ein Bedarf bestehen mag. Möglicherweise gerade dort, wo die Bevölkerung nach außen hin etwas piefig wirkt und die Beischlafdecke (die mit dem Schlitz in der Mitte) noch eine gewisse sexuelle Relevanz hat. Was soll also die Bigotterie, wenn ich fragen darf?
Besser wäre es, wenn sich Weinheim endlich mal darum kümmern könnte, dass auch noch nach 24Uhr eine Bahn fährt. Es ist nämlich eine Schande, dass man zwar rund um die Uhr für teuer Geld überall Sex jeglicher Natur kaufen kann, aber nach einem Konzert im Cafe Central nicht mehr nach Hause kommt. Hat man etwa Angst davor, dass bahnfahrender Pöbel aus dem Umland Sextourismus betreibt? Das allerdings könnte Weinheims große Chance sein: Sex ist und bleibt ein Verkaufsschlager und könnte dem Städtchen etwas Bedeutung beimessen.
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Sonntag, 9. März 2008
Mannheim beleben! Und eine gruselige Liste!
Was in Mannheim noch fehlt? Ganz einfach: Ein Drogenstrich in der Innenstadt! Wem die Unterhaltung in der Lupinenstraße zu gepflegt ist und die Bumsbars in der Innenstadt noch nicht "dirty" genug sind, der hätte hier vielleicht seine Freude. Vielleicht ergibt sich ja in nächster Zeit etwas?
Bald dafür geeignet ist wahrscheinlich die Breite Straße bzw. Kurfürstenstraße. Kommt man demnächst von der Neckarstadt aus in die City, geht man zuerst über den langweiligen, alten Messplatz, überquert die Kurfürstenbrücke mit Blick auf das verwahrloste Neckarufer, um dann galant von der inhaltsleeren Kurpfalzpassage empfangen zu werden.
Danach kommt nichts mehr. Denn Karstadt schließt bald die Pforten, Conrad ist schon weg und sogar der Billigmode- und Ramschladen im ehemaligen Prinz räumt gerade aus. Jetzt schon halten sich zwischen Neckartor und Marktplatz fast nur finstere Gestalten auf. Sie sind die Scouts des Schmuddels und der Bewußtseinserweiterung.
Das hat Folgen: H&M merkt was und zieht erschrocken weiter. Die lustige McDonalds- Lounge muss erkennen, dass sich stylischer CoffeeHouse-Flair nicht mit dem hiesigen Sozialhilfeadel verträgt, der sich dort schlecht gekleidet im protzigen Interieur fläzt. Ach, und Fa. Müller bibbert heute schon am ganzen Leib, und morgen fällt sie tot um vor Furcht.
Was bleibt? Ich möchte hier schließen mit einer der in den 90er Jahren so beliebten Listen. The real horror, bedrückend und all das soll sie sein und uns die nahe Zukunft weissagen. Vorher möchte ich einige Wanderbüsche aus alten Westernfilmen imaginieren, der Wind pfeift dazu um die Kanten der brüchigen Fassaden. Irgendwo zwischen Neckartor und Marktplatz steht ein einzelner Mann, bereit, das zu tun was ein Mann verdammt noch mal zu tun hat. Genug eingestimmt? Na dann mal los:
BanThai-Restaurant, Lotto Kiosk, Mersin Juwelier, Fun Casino, Hotel Holländer Hof, Brückenstraßenapotheke, Mode Sara, Erik's Holland Blumen, Sinh-Thu Mode, Apollo Optik, AShop.tv, Back-Factory, Der Goldladen, Spielpark, Laugeweck (kleinste Mannheimer Kneipe), Kamps, Bülent-Mode, ModeVision, Euro Accessoires Shop, Woolworth, erdbeermund, catwalk, C&M Friseure, Vente Stehkiosk, Mocca Cafe Bistro, Paktia Handyzubehör, Ernsting's family, dm, beate uhse, city spielcenter, point, Alanya-Döner, OneWay, Only You, Markenschuh Outlet, Vodafone, Efendi Döner, NanuNana, Wiener Feinbäcker, O2, Oscar LabelHouse, The PhoneHouse, Allerlei, LöwenPlay Spielcenter, Nordsee, High Voltage Spielpark II, Aytun Immobilien, Back-Factory.
Bald dafür geeignet ist wahrscheinlich die Breite Straße bzw. Kurfürstenstraße. Kommt man demnächst von der Neckarstadt aus in die City, geht man zuerst über den langweiligen, alten Messplatz, überquert die Kurfürstenbrücke mit Blick auf das verwahrloste Neckarufer, um dann galant von der inhaltsleeren Kurpfalzpassage empfangen zu werden.
Danach kommt nichts mehr. Denn Karstadt schließt bald die Pforten, Conrad ist schon weg und sogar der Billigmode- und Ramschladen im ehemaligen Prinz räumt gerade aus. Jetzt schon halten sich zwischen Neckartor und Marktplatz fast nur finstere Gestalten auf. Sie sind die Scouts des Schmuddels und der Bewußtseinserweiterung.
Das hat Folgen: H&M merkt was und zieht erschrocken weiter. Die lustige McDonalds- Lounge muss erkennen, dass sich stylischer CoffeeHouse-Flair nicht mit dem hiesigen Sozialhilfeadel verträgt, der sich dort schlecht gekleidet im protzigen Interieur fläzt. Ach, und Fa. Müller bibbert heute schon am ganzen Leib, und morgen fällt sie tot um vor Furcht.
Was bleibt? Ich möchte hier schließen mit einer der in den 90er Jahren so beliebten Listen. The real horror, bedrückend und all das soll sie sein und uns die nahe Zukunft weissagen. Vorher möchte ich einige Wanderbüsche aus alten Westernfilmen imaginieren, der Wind pfeift dazu um die Kanten der brüchigen Fassaden. Irgendwo zwischen Neckartor und Marktplatz steht ein einzelner Mann, bereit, das zu tun was ein Mann verdammt noch mal zu tun hat. Genug eingestimmt? Na dann mal los:
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