Montag, 23. Juli 2007

Die Bahn heute und damals! Einmal Ausschwitz zum Sparpreis!

jaja, die bahn. sie ist nicht gerade kundenorientiert. ein grosser dienstleister ist sie deswegen nicht gerade. man bucht so vor sich hin und landet am ende immer beim normaltarif. ist es eigentlich schon mal jemandem gelungen, für 29,- € durch ganz deutschland zu fahren? dieses angebot ist mir ein grosses rätsel.

es ist wahrscheinlich, dass mit den sparpreisen die eher abwegigen und sehr entlegenen reiseziele erreichbar werden. selbstverständlich unter der voraussetzung, man möchte von einem ebenfalls entlegenen und abwegigen ort dorthin reisen. dies ist allerdings selten.

von hintertupfingen nach rammeldingen- schwernöten? 29,- € bitteschön. doch von den verkehrsknotenpunkten mannheim nach berlin? nada! was ist eigentlich aus dem guten alten surf und rail geworden? ich vermisse es und möchte es zurück!

um das reisen billiger zu machen, könnte es lohnenswert sein, sich eine bahncard anzuschaffen. leider kann man sich beim bestellvorgang via internet nicht sicher sein, dass die bestellung wirklich eingegangen ist, da man keine bestellbestätigung bekommt.

ich bestellte einmal. meine freundin C. war der ansicht, ich hätte den bestellvorgang gar nicht abgeschlossen. nach drei wochen der unsicherheit bestellte ich noch mal "in echt", und bekomme eine woche später die ersehnte bahncard.

dummerweise kommt die zweite nur wenige tage später. sonst bin ich ein sehr fortgeschrittener internet-user. doch die bahn zeigt mir meine grenzen auf. dank dafür!

im callcenter des bahncardservice ist man sich der problematik durchaus bewusst. die empfehlung: eine der karten zurückschicken und kündigen. ich gehe davon aus, dass die kündigung beide karten betreffen wird. warum? ich bin misstrauisch! es handelt sich immerhin um die deutsche bahn!

die bahn, sie schickt uns auf geheimnisvolle reisen durch länder und hirnregionen. wohin würde sie ihre kundInnen wohl verbringen, hätten die allierten nazideutschland nicht geschlagen? wenn sie deutlich machen dürfte, was sie von diesem lästigen pack wirklich hält? wohin? wir wollen es gar nicht wissen!

Sonntag, 22. Juli 2007

Kategorienkasperei und Galanterie! FarmerBoy und CountryGirl schlagen wieder zu!

eine junge frau orientalischen ursprungs schleppte heute ihren kinderwagen die treppe zu den pforten von mcdonalds hoch, ihr mann war schon mal hinein gegangen. in meiner zuvorkommenheit öffnete ich ihr die tür, denn sie war ja schon fast oben. liebe männer orientalischen ursprungs: auch nach heirat und schwängerung, insbesondere aber nach der geburt des stammhalters kann man seiner frau gegenüber trotzdem noch so galant sein, ihr die tür aufzuhalten!

dies gilt selbstverständlich auch für westeuropäische männer der ruppigeren art, emanzipation hin, gleichstellung her. zudem ist es kein besonderer akt der aufmerksamkeit, beladenen menschen behilflich zu sein. es ist dagegen keinesfalls chic, augenblicke der anstrengungen anderer menschen mit einem hämischen grinsen zu quittieren. gerade in "tschland", wo doch das "anpacken" angeblich zu dem ach so tollen "guten ton" gehört!

aber was mache ich im mcdonalds? noch dazu mit meiner freundin C., die ich hiermit ganz unelegant oute! entspricht dies meinem feinen und geschmackssicheren wesen? stünde mir die mehrgängige, mondäne küche nicht besser zu gesicht? aber sicher doch! aber bestimmte momente im leben eines menschen erfordern eben besondere massnahmen! mir war so sehr nach salz und fett.

ich hatte mich gestern abend selbsttätig dehydriert, indem ich grosse mengen bier trank. schuld ist meine ausstellungseröffnung. sie war, gelinde gesagt, ein flop! denn es kamen nur sehr wenige, wenn auch überwiegend liebe menschen. ihnen war aber nicht so sehr nach kunst und kauf, sondern mehr nach einem ordentlichen umtrunk.

ich stelle ja nun nicht in einer galerie aus, sondern in der kneipe namens "blau"! sinngemäss kneipen die leute dort und lassen kunst kunst sein. sie setzen sich an einen tisch und bestellen alkoholika, manche bemerken nicht einmal, dass der wandbehang sich seit dem vortag geändert hat. man darf ihnen nicht böse sein.

dennoch nahm ich mir das recht heraus, etwas beleidigt zu sein. nun gab es zwar auch lob und kritisches von seiten meiner lieben gäste, aber eine einzige negative kritik stösst einen dann trotzdem aus dem prallen sattel der zufriedenheit.

ein spätes paar kam an die bar, die frau stänkerte sofort herum. sie hätte so gerne die doors gehört. ob dies spass oder ernst war, war nicht ersichtlich. der mann setzte sich an die bar und war lange in sein bier vertieft, bis er mich ansprach: ihm gefalle meine kunst nicht! auch gut, nicht gerade neu, aber ich schätze sehr die meinung anderer menschen.

es käme natürlich darauf an, ob ich meine "strichmännchen" nun aus einer laune heraus gemalt hätte, oder ob ich diese "reihe" schon länger verfolge. dies sei nämlich, so der experte, ein untrügliches zeichen dafür, ob etwas kunst sei oder nicht! was er denn sonst noch so glaube, was kunst sei und was nicht, fragte ich ihn darauf.

ihm gefielen meine bilder eben nicht, war die bescheidene anwort. so kam man also nicht weiter. im laufe des gespräches stellte sich heraus, dass er die bilder von der theke aus begutachtete, also eine fernexpertise ablieferte. ich war ehrlich betroffen von dem naiven bewusstsein, man müsse über etwas urteilen, was man sich gar nicht so genau angeschaut hat. ich bin da empfindlich: wenn man seine meinung unbedingt mitteilen muss, dann sollte man sie auch wenigstens ansatzweise begründen können.

seine freundin meinte, ich solle doch einen edding neben die bilder hängen, dann könne jeder selbst etwas dazu malen. dies sei dann richtige kunst, weil es den betrachter mit einbeziehe. dies war der sinn ihrer worte. ich lehnte dankend ab, da ich praktiken aus dem erzieherhandbuch gerne aus der kunst verbanne. ich war jedoch leicht angeknabbert und schlug ihr deshalb vor, sie könne das ja bei ihrer eigenen ausstellung machen.

es ist mir nämlich stets zuwider, dass manche menschen meinen, die besten ideen für andere zu haben, ohne auch nur irgendetwas selbst zu machen. es ist die konsumistische haltung des "wünsch dir was", die ich hier anprangere. du lieber himmel: wenn sätze schon beginnen mit "an deiner stelle würde ich...", da könnte man ja wild um sich schlagen.

es gibt menschen, die machen mich einfach fertig. nur deswegen trank ich so viel bier, obwohl ich sonst gar nicht zum frustsaufen neige. und infolge des damit einher gehenden nährstoffentzugs ging ich heute zu mcdonalds, um meinem körper salz und fett zurück zu erstatten. trash muss halt manchmal sein, in der kunst wie im wirklichen leben. deswegen: kauft meine bilder! hier eine kleine kostprobe:


ist doch gar nicht mal so schlecht, oder?


und dabei noch nicht einmal teuer!
kann man angucken und/ oder kaufen, und zwar dort:

blau. jungbuschstrasse 16. 68159 mannheim


die frage, ob das kunst ist oder nicht, ist doch völlig obsolet!
der feingeist benötigt diese kategorienkasperei nicht!

Samstag, 21. Juli 2007

Eine verschlagene Bande am Neckar! Mögliche Mikrowellenenteignung in der Neckarstadt!

zwielichtiges gesindel treibt sich am neckar herum! man ist dort seines lebens nicht mehr sicher. verschlagen bewegt es sich auf harmlose passanten zu und belästigt sie auf's gröbste!

nein! es handelt sich dieses mal nicht um jugendliche oder rentnerInnen. gemeint sind: die schwäne! wie die schon aussehen: schaut man sie nämlich genau an, dann merkt man, dass die nichts gutes im schild führen. mit ihren dunklen augenrändern wirken sie gemeine verbrecher, wie wagnerianische panzerknacker. und so verhalten sie sich auch:

meine freundin C. sass kürzlich auf einer treppe am ufer des neckars, sie führte nichts böses im schilde. sie streckte die beine lässig aus und genoss den lieben tag. eine bande von nichtsnutzigen schwänen schwamm auf sie zu und fauchte sie an!

was hatte meine freundin C. ihnen getan? in ihrer vergesslichkeit hat sie es womöglich versäumt, den schwänen den üblichen wegezoll in form von brotkrumen darzubieten. dennoch bin ich stolz auf meine freundin C.: sie harrte aus und liess sich nicht beeindrucken. die schwäne schoben schon nach 30 minuten vergrätzt wieder ab!

ich kann allen gastronomen und ladenbesitzern nur anraten: sollten sich mal wieder schutzgelderpresser vorstellig machen, bitte einfach ignorieren. doch vorsicht ist geboten: man sollte sich sicher sein, dass alle anderen gastronomen und ladenbesitzer es einem gleich tun, sonst hat man ganz alleine einen knüppel dort, wo vorher noch das gesicht war.

andere unsympathische menschen konnte man gestern in der neckarstadt beobachten: schrottsammler der übelsten sorte bauten sich throne aus purem sperrmüll und harrten dort bis zu ihrer abholung nebst brauchbarem schrott. zu ihrer abholung eilten grosse lieferwagen, die das lieblingsvergnügen der mannheimerInnen förderten: hupen!

es war nämlich sperrmüll. wer donnerstags seinen unrat entsorgt hatte und etwas später feststellte, dass die mikrowelle doch noch brauchbar war, der konnte ja mal versuchen, diese wieder einem schrottsammler zu entwinden. doch vorsicht war geboten:

man sollte sich wirklich ganz sicher sein, dass auch andere ex- mikrowellenbesitzer es sich wieder anders überlegen, sonst hat man nämlich ganz alleine einen knüppel dort, wo vorher noch das gesicht war.

p.s. wen es interessiert: morgen entfällt der blog wegen meiner ausstellungseröffnung in der sympathischen kneipe "blau". [hier...] ich freue mich über jede(n) besucher(in) - echt!

Freitag, 20. Juli 2007

Ich streue Verdacht! SOKO Blumenkübel versagt!

das mass ist voll: die blumenkübel bleiben leer! so wurde es beschlossen und so wird es sein. die "soko blumenkübel" (ich berichtete) hat auf ganzer linie versagt. die auf der kurpfalzbrücke angepflanzten geranien verschwanden auf geheimnissvolle weise, die stadt kann und will keine neuen mehr beschaffen.

stirbt die geranie nun aus? und wessen schuld ist das wirklich? kann man die ordnungshüter dieser schöngeistigen stadt dafür verantwortlich machen, wenn rabauken - jawohl: höchstwahrscheinlich diese undankbaren jugendlichen - alles schöne in den neckar werfen?

wenn da mal nicht auch sog. kids mit migrantischem hintergrund - federführend!!! - darunter waren. man kennt sie ja, diese verbrecher: erst schlagen sie uns mit dem koran die schönen geranien tot, und dann werfen sie sich mit einem stinkbombengürtel vor die strassenbahn. wo ist der herr schäuble, wenn man ihn mal wirklich braucht, bitteschön?

oder waren es doch wieder diese starr- und stumpfsinnigen rentnerInnen, die ob ihrer dürftigen rente die kurpfalzachsen- verschönerung ins eigene zimmer im seniorenheim verpflanzten? man sollte auch hier ein auge drauf werfen. hausdurchsuchungen sind doch mittlerweile gang und gäbe! diese rentnerInnen: erst uns auf der tasche liegen, und uns dann auch noch unsere schönen geranien klauen. pfui! die sollten sich was schämen!

oder waren es anhängerInnen der mythologischen göttin juno, die nur ein blumenopfer bringen wollten? aber liebe leute: der juni ist schon seit 20 tagen um, schafft euch mal einen kalender an. auch die blumenopfer- zeremonie von yakushi- ji findet eher im april statt. aber die religösen und spirituellen berserker von heute kennen ja kein erbarmen. vergreifen sich einfach an wehrlosen blumen und opfern sie dem neckar. ja, warum denn dem neckar?

der berufsstand der gärtner ist auch nicht ganz unverdächtig: der sommer ist keine klassische blumen- verschenk- jahreszeit. viel zu lange muss man noch auf feste warten, da kommt eine schlecht überwachte brücke doch gerade recht, oder etwa nicht? und hinterher behaupten sie auch noch dreist, es gebe keine geranien mehr. ihr wolltet wohl auf rosen hochpokern, was?

ach, und die sicherheitsindustrie hat auch ein motiv. das ist es, jawohl: die sicherheitsindustrie hat die geranien verschwinden lassen! schliesslich muss man mannheim ja geradezu darauf stossen, auch die kurpfalzbrücke mit kameras überwachen zu lassen. die ist schliesslich noch ein weisser fleck auf der überwachungslandkarte. das ist nicht gut. denn wenn alle anderen plätze in mannheim schon überwacht sind, ja wo gehen sie denn dann hin, die verbrecher? na? sie gehen auf die kurpfalzbrücke, um den dort wachsenden geranien haschisch zu spritzen!

da kann man ja froh sein, dass die sensitive stadt mannheim hier einen riegel vorschiebt und "no, mercì!" sagt. steuergelder sinnvoll anlegen heisst: jugendliche, muslime, rentnerinnen und (blumen)dealer an die kette legen und zur not auch mal erschiessen! ja, wo sind wir denn?

Mittwoch, 18. Juli 2007

FarmerBoy und CountryGirl wollen das Experiment! Die dicke alte Oma Berlin!

die letzten tage war ich wohl etwas melancholisch. dies konnte man vielleicht an meinen letzten einträgen erkennen. meine freundin C. musste allerdings darunter leiden. ständig war ich am nörgeln und fühlte mich nicht sehr wohl in meiner haut. auch mannheim hatte nichts zu lachen.

ich liess kein gutes haar an ihm. so bot ich dem tramfahrer einmal an, auszusteigen und zu schieben, weil die bahn sehr sehr langsam fuhr. ich mäkelte an allem herum: das strandbad war mir zu überfüllt, die kneipe zu leer, das weizenbier zu teuer. einerseits waren mir die leute zu dumm, andererseits schalt ich sie klugscheisser.

kurzum: ich war einfach unerträglich! doch heute blickte ich schlaftrunken in den morgenhimmel und mir träumte, ich sei in berlin. das war es also: ich vermisse berlin und seine menschen. ich brauche meine dosis stadt, damit ich auf dem land wieder "walken" kann.

flugs buchten meine freundin C. und ich eine reise in das dicke, fabelhafte berlin, der alten oma mit dem lecker essen unter den hängebrüsten und dem tollen kaffee im gesicht! etwas verranzt ist sie zwar, aber man liebt sie dennoch!

es dauert zwar noch drei wochen bis zur abfahrt, und es langt nur für ein wochenende, aber hey? was soll's: ich habe wieder eine zukünftige freude in petto. das war bitter nötig: mannheim ist - ich sage es nur ungern - schwer zu nehmen. wie alle kleinstädte möchte es den glamour auch bei sich etablieren, doch dies gelingt nur sehr selten.

oft hingegen bekommt es nur einen abklatsch dessen hin, was eigentlich beabsichtigt war: die vielen bars, die so gerne irgendwie "berlinerisch" wären, erzählen uns diese geschichte. und die vielen bands, die man hierher holt, verhalten sich zum experiment und zur frische wie angela merkel zur avantgarde und zum sozialismus.

kann man es sich denn anders erklären, wenn man acts wie nena oder auch madsen hierher holt? den bebrillten bwl- studenten mag das freuen, die jura- tante ebenso. doch die verlassen mannheim nach ihrem studium sowieso wieder. wo aber bleibt der mut der veranstalter? trauen sie ihren kundInnen nichts zu? das wäre schade, denn farmerboy und countrygirl wollen bestimmt auch mal die suppe ihrer eigenen irritation schlürfen.

mir jedenfalls geht es schon viel besser. ich liess mich sogar von den jungens des schülerwohnheimes dazu verleiten, in sengender hitze den fussball anzutippen und ihn gelegentlich in ein tor aus stühlen zu dippen. es war ein grosser spass, doch schon 20minuten danach schmiss mich der libero namens rasender muskelschmerz aus dem spiel.

sport ist mord, sicher. doch ohne doping und leistungszwang stirbt man dabei einen schönen tod. und wie sonst wäre ich in den genuss einer zuckersüssen waden- und schenkelmassage durch meine ebenfalls zuckersüsse freundin C. gekommen? na? eben!

Eine kleine Nachtpredigt! Da ist sie ja, die Utopie!

man soll es ja nicht glauben: ich bin eigentlich ein ganz romantischer kerl! ich bewundere einen schönen sonnenuntergang genauso wie den mit chemikalien eingefärbten abendhimmel über mannheim. über den erlesenen farbzauber, den die basf ag allabendlich entfacht, schrieb ich bereits voller freude.

auch ist mein menschenbild ein freundliches, ein gar optimistisches! das kann man mir ruhig glauben! trotz all dem stumpfsinn um mich herum, dem wahnsinn dieser welt, glaube ich stets daran, dass der mensch dies eines tages richten kann.

natürlich muss man den wahnsinn und den stumpfsinn täglich anprangern. dies allein reicht jedoch nicht: was man anprangert, darf man konsequenter weise selber nicht verzapfen. es ist in der tat eine anstrengende übung, eine utopie zu haben und dieser weitgehend entsprechen zu wollen.

natürlich scheitert man in den meisten fällen kläglich. allzu oft ertappt man sich in stumpf und wahn und möchte sich höchstselbst kasteien. dennoch: allein ein anspruch und die haltung kann die welt verändern. kennen wir keine vorbilder, keine ideale, nach denen wir uns richten? na bitte!

verändert man die welt, indem man den menschen ihre fehler aufzeigt? ich glaube kaum. schon immer lernte der mensch am besten, wenn ihm alternativen sanft erlebbar gemacht wurden. der gute beobachter und nachahmer überflügelte stets die gewöhnlichen, wenn er gestaltete: die utopie macht den menschen schwärmen, doch sachzwang und tristesse macht den menschen sterben!

man sieht dieser tage viele menschen, die schon tot sind. sie bewegen sich mechanisch und können nicht mehr träumen. schlimmer noch: sie möchten dem träumen den garaus machen. es sei zu spinnert! man müsse sich der welt anpassen und den staus quo erhalten. doch sollte es nicht umgekehrt sein? in meiner utopie wird die welt erträumt von träumern:

sie beginnt in der vergangenheit, als der mensch möglicherweise einmal erkannte: es lohne allein ein gemeinwesen und ein gemeinsam ziel! die haderer lies man dennoch unter sich weilen, damit auch sie zu beobachten und nachzuahmen lernten. sie könnten daraus etwas neues gestalten. doch auch wenn sie nichts verstunden, wollte man sie in menschenmitte wärmen. oft war ihr hader zerstörerisch, aber am ende siegte stets traumhafte vernunft!

Dienstag, 17. Juli 2007

Neues aus der Arschkrampe! Ich bin endlich wir!

es steht eine grosse hitze über mannheim. man fragt sich: wenn es heisse luft aus dem fernen afrika bis hierher schafft und uns ersticken möchte, warum kommt uns die kühle aus dem norden nicht zu hilfe?

ich warte auf ein lüftchen aus der arschkrampe des pfälzer waldes! ich warte auf den donnerkeil aus den tiefen des odenwaldes! ich brauche elektroluft und ein gepflegtes bier. wir schreiben weiter bei einem guten tropfen regen! doch für heute sagen wir, ich und mein bier: gute nacht!