Man könnte den Leopard 2 PSO/2a7+ auch ganz wunderbar nach Griechenland verkaufen, damit die Regierung es leichter hat, die sozialen Proteste niederzuschlagen. Der Panzer eignet sich ganz wunderbar für Einsätze im Ortskampf und verfügt unter anderem auch über ein Räumschild. Doch offenbar hat die griechische Regierung nicht ausreichend Finanzmittel. Man könnte sie dennoch dazu nötigen, im Gegenzug zu den Krediten einige davon anzuschaffen. Geht aber nicht: Noch ist Griechenland viel zu demokratisch, um mit effektiven Waffen ausgerüstet zu werden.
Mit Gaddafi hat man es sich nun grundlegend verschissen, und sogar unsere Regierung schreckt davor zurück, ihn mit den Panzern zu beliefern. Ist irgendwie so ein heißes Eisen, schlecht für die Wahlen. Die Kunden gehen allmählich aus für die deutsche Rüstungsindustrie. Zumindest ist unsere Regierung nun etwas transparenter im Deal mit den Waffen. In den Irak hat man ja lediglich umrüstbare Zivilfahrzeuge geliefert.
Saudi-Arabien bietet sich an, "ehrliche" Waffen dorthin zu verkaufen: Dort gibt es noch eine richtigen Königsfamilie, die Sauds, die alle Macht in ihren Händen halten und es mit der Demokratie nicht nur nicht allzu genau nehmen, sondern sie grundweg ablehnen. Frauen dürfen kein Auto fahren, und auch sonst hat die Bevölkerung nicht viel zu melden, auch wenn sie verhältnismäßig wohlhabend ist. Eine Meinung darf sie trotzdem nicht haben.
Weil aber die Bevölkerung gerade nicht revoltiert, helfen die Saudis auch schon einmal den Nachbarstaaten, zum Beispiel Bahrain, um Aufstände niederzuschlagen. Mit ein paar bundesdeutschen Panzern ginge das noch viel effektiver. Das ist natürlich gar nicht der Grund für die Lieferungen. Es geht nur um Geld und vielleicht auch um geostrategische Interessen. Und wenn Saudi-Arabien sein Geld für "unsere" Panzer ausgibt, hat es vielleicht auch nicht mehr soviel, um islamistische Brigaden zu unterstützen. Wer weiß schon, was in den Hirnen unserer Politiker so vor sich geht.
Geht man einmal davon aus, dass auch den Saudis demnächst, so in den nächsten 20 Jahren, das Öl ausgeht, dann brauchen sie halt andere Möglichkeiten zur Einflussnahme innerhalb der arabischen Welt. Außer Wüste ist ja dann nicht mehr viel da. Und welcher Pauschaltourist möchte schon gerne Urlaub in einem Land machen, in dem die Frauen ohne Begleitung nicht auf die Straße dürfen? Tourismus scheidet zumindest im größeren Rahmen wahrscheinlich aus.
In der Geschichte hat es sich oft gezeigt, dass jene, die aufgerüstet werden, sich später auch gegen jene wenden können, die ihnen die Waffen verkauft haben. Die letzten Beispiele, Irak und Afghanistan, geben aufschlussreiche Kunde davon. Aber wenn es um den Profit geht, scheinen alle Bedenken ausgesetzt. Selbst Helmut Kohl hat den Saudis die Lieferung von Panzern verweigert. Mit Merkel und Co aber wird jeder Ethik und Moral die Narrenkappe aufgesetzt.
Im Radio habe ich heute einen Politiker sagen hören, dass die Panzer ja erst in vier Jahren geliefert werden. Da bräuchte man sich keine Sorgen machen, dass der arabischen Revolution der Garaus gemacht würde. Außerdem eigneten sich die Leos gar nicht zur Niederschlagung von Aufständen. Beides ist falsch: Es wurden bereits über 40 Panzer geliefert, die restlichen folgen in den nächsten vier Jahren. Da kann man schon mal anfangen mit dem Aufräumen. Und der Leopard zwei ist, wie bereits erwähnt, explizit für den Kampfeinsatz innerhalb von Orten konzipiert.
Dass uns diese Regierung für dumm verkaufen will, ist kein Geheimnis. Noch dazu legt sie die moralische Messlatte so tief, dass die nächste Regierungskoalition beinahe alles darf, ohne diese noch unterbieten zu müssen. Man sollte, die nötige, gewalttätige Phantasie vorausgesetzt, den Leopard 2 dazu benutzen, den Bundestag zu räumen und die Werkshallen der Rüstungsindustrie in Schutt und Asche zu legen.
Was ist das nur für eine niederträchtige Bagage: Den Aufständigen in Nordafrika jede noch so kleine Hilfe verweigern und ihnen mit dem Verkauf von Waffen an ein islamistisches Regime auch noch in den Rücken fallen. Früher hat man sich hierzulande wenigstens noch den Anschein gegeben, als wolle man Demokratie exportieren. Heute verhindert man sie ungeniert und mit voller Absicht, des Profites zu Willen. Diese Form der politischen und ökonomischen Transparenz ist abstoßend. Ich schäme mich geradezu dafür, in jener Bundesrepublik damals geboren zu sein und in dieser nun zu leben.
Posts mit dem Label Afghanistan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Afghanistan werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 9. Juli 2011
Freitag, 1. April 2011
KT zu Guttenberg bald rehabilitiert? Nominierung für den Friedensnobelpreis!
Jetzt scheint es wieder aufwärts zu gehen für den ehemaligen Verteidigungsminister: Das Stockholmer Komitee schlug Karl- Theodor zu Guttenberg für den Friedensnobelpreis vor. In seiner knapp zehnseitigen Begründung für die Nominierung wurde unter anderem sein friedensstiftender Einsatz in Afghanistan hervorgehoben, aber auch die Abschaffung der Wehrpflicht in der Bundesrepublik Deutschland.
Das Komitee lobte zudem den friedlichen Rücktritt als Verteidigungsminister und den Verzicht auf den Einsatz seiner Truppen zur Wahrung ureigenster Interessen. Sollte zu Guttenberg tatsächlich Träger des Friedensnobelpreises werden, dürfte er sich auch politisch rehabilitiert haben. Man denke nur an Anwar as-Sadat im Jahre 1978 oder auch Jassir Arafat im Jahre 1994, die auf diesem Wege auf internationalem Parkett reüssierten und so zu geschätzten Weltpolitikern und Talkshow-Gästen avancierten.
KT zu Guttenberg, der zuletzt in einen Skandal um seine Dissertation verwickelt war und deshalb von seinem Amt zurücktreten musste, halten bis heute 80 Prozent der Bürger die Treue. Mittels dieser Zustimmung könnte er sich in Deutschland unter Mithilfe der Wehrmacht an die Macht putschen und den immer unbeliebteren Wankelkurs der derzeitigen Regierungskoalition beenden.
Doch ist das Volk tatsächlich bereit für das 4. Reich? Heißt es bald wieder: Führer, wir folgen Dir? Noch ist das 1000jährige Reich in Gefahr, denn schon regt sich Widerstand gegen die Nominierung. Es bleibt spannend!
Das Komitee lobte zudem den friedlichen Rücktritt als Verteidigungsminister und den Verzicht auf den Einsatz seiner Truppen zur Wahrung ureigenster Interessen. Sollte zu Guttenberg tatsächlich Träger des Friedensnobelpreises werden, dürfte er sich auch politisch rehabilitiert haben. Man denke nur an Anwar as-Sadat im Jahre 1978 oder auch Jassir Arafat im Jahre 1994, die auf diesem Wege auf internationalem Parkett reüssierten und so zu geschätzten Weltpolitikern und Talkshow-Gästen avancierten.
KT zu Guttenberg, der zuletzt in einen Skandal um seine Dissertation verwickelt war und deshalb von seinem Amt zurücktreten musste, halten bis heute 80 Prozent der Bürger die Treue. Mittels dieser Zustimmung könnte er sich in Deutschland unter Mithilfe der Wehrmacht an die Macht putschen und den immer unbeliebteren Wankelkurs der derzeitigen Regierungskoalition beenden.
Doch ist das Volk tatsächlich bereit für das 4. Reich? Heißt es bald wieder: Führer, wir folgen Dir? Noch ist das 1000jährige Reich in Gefahr, denn schon regt sich Widerstand gegen die Nominierung. Es bleibt spannend!
worte die fallen
Afghanistan,
anSadat,
Arafat,
BRD,
Frieden,
Guttenberg,
Minister,
Nobel,
Politik,
Preis,
Show,
Talk,
Verteidigung
Donnerstag, 17. Februar 2011
von Guttenberg says: "Bezahlt mir meine Pacht mit Worten, Ihr Gesindel"
Aha! Irgendwie kommt mir das Ganze ja sehr bekannt vor: Jemand schreibt ein Buch und darinnen sind gaaaanz viele Textstellen, die von anderen Autoren dereinst geschrieben wurden. Dieser Jemand allerdings vergisst (absichtlich?) diese Textstellen zu kennzeichnen und hoppla: Aus Zitaten werden Plagiate.
Genau: Vor ein zwei Jahren hat eine 17jährige Frau Hegelmann auf sich aufmerksam gemacht, indem sie ein Buch veröffentlicht hatte, bei dem man sich verwundert zeigte, wie so ein junges Ding bereits über so viel Lebenserfahrung verfügen konnte. Man hat es dann herausgefunden: Selbstverständlich musste sie auf die Lebenserfahrung eines nicht mehr ganz so jungen Herren zurückgreifen.
Es wurde viel darüber debattiert dieser Tage, ob und wie es erlaubt sei, sich bei anderen Autorinnen und Autoren zu bedienen. Man stellte fest, dass Textdiebstahl eine Art Sampling sei und die "gestohlenen" Textstellen in neuen Zusammenhängen große Kunst sei. Überdies haben viele Autoren sich dieses Mittels bedient - warum nicht auch eine 17jährige? Vor allem, wenn sie dies viel frischer und frecher täte als jemals jemand zuvor?
Insofern bleibt die Frage, ob man von Kunst sprechen darf, wenn der pomadisierte Darling der Massen, der unfehlbare Adlige mit der harmonischen Ehe, uns von Guttenberg, eine Doktorarbeit abliefert, die - so wird behauptet - gespickt ist mit nicht gekennzeichneten Zitaten und ganzen Textabschnitten fremder Autoren. Ich möchte die Frage gleich beantworten: Nein! Schließlich handelt es sich um eine wissenschaftliche Arbeit. Die lebt von Bezügen zur Arbeit anderer - doch müssen diese deutlich gekennzeichnet sein.
Im Falle von Hegelmann finde ich es verwerflich, dass sie von einem unbekannten Autor ohne Hypehintergrund geklaut hat. Das zeugt von schlechtem Stil. Im Falle von von Guttenberg muss man, sollten die Vorwürfe stimmen, andere Maßstäbe ansetzen. Obwohl er ja ähnlich wie Hegelmann via Herkunft schon von Geburt an gesalbt ist, hält er es offenbar nicht für nötig, den Ansprüchen einer wissenschaftlichen Arbeit zu genügen.
Jemand, der sich nun wirklich nicht mit Arbeit aufhalten muss, um sich während dem Verfassen seiner Dissertation über Wasser zu halten, kann selbst dann nicht auf seinen Hofstaat verzichten - wobei der Hofstaat hier andere Autoren sind, die nichts davon wissen - wenn er alle Zeit der Welt hat. Das ist schlicht und einfach Faul- und Borniertheit in einem. Passt eigentlich ganz gut zu einem Menschen, der auch politisch sein Fähnchen im Wind dreht (siehe Kundus-Affäre) und die Dinge nur dann beim Namen nennt, wenn 80 Prozent der Bevölkerung sich nicht mehr veralbern lassen (Kriegseinsatz und geostrategische Interessen).
Muss wirklich erst ein Plagiatsvorwurf her, damit man diesen Mann endlich demaskieren kann? Haben da nicht schon andere Affären ausgereicht? Man nenne die Sache mit der Feldpost, seine Reaktionen auf die Geschehnisse auf der Gorch Fock und in anderen militärischen Einrichtungen. Und eben die Kundus-Affäre, in der er einen General opferte, um seine Position nicht zu gefährden. Hätte man nicht vorher schon ahnen können, dass hier ein selbstherrlicher Krösus Taschenbillard spielt, während er seine Stuppsnase rümpfend über den Köpfen des jubelnden Pöbels erhebt?
Es ist schließlich die Herrenmenschenmentalität, die zum Vorschein kommt, wenn ein von Guttenberg im Bierzelt genauso sicher auftritt wie auf internationalem Parkett. Und das kommt an, weil: der ist ja WIE einer von uns! Doch auf dieses WIE kommt es an: von Guttenberg ist ein Darsteller, und der spielt nicht sich selbst, sondern das, was gut ankommt. Bislang blieb er mit der Masche Liebling der Massen und König der Herzen (und einer künftigen Monarchie).
Mal sehen, wie das wird, wenn ihm noch Betrug nachgewiesen werden kann. Immerhin hat der medial begabte Adlige auf seinem Afghanistan-Besuch dieses Mal auf den obligatorischen Reporter-Tross verzichtet. Wäre doch unangenehm, wenn ihn die bundesdeutsche Realität im Kampfeinsatz einholen würde und die Öffentlichkeit statt verliebten Blicken eines Prinzenpaares die sorgenzerfurchte Stirn des Ertappten vor Kriegskulisse zu sehen bekäme. Obwohl das alles natürlich ein guter Stoff für eine Soap wäre! Da gehört er nämlich hin, der von Guttenberg! Samt Ehefrau!
Genau: Vor ein zwei Jahren hat eine 17jährige Frau Hegelmann auf sich aufmerksam gemacht, indem sie ein Buch veröffentlicht hatte, bei dem man sich verwundert zeigte, wie so ein junges Ding bereits über so viel Lebenserfahrung verfügen konnte. Man hat es dann herausgefunden: Selbstverständlich musste sie auf die Lebenserfahrung eines nicht mehr ganz so jungen Herren zurückgreifen.
Es wurde viel darüber debattiert dieser Tage, ob und wie es erlaubt sei, sich bei anderen Autorinnen und Autoren zu bedienen. Man stellte fest, dass Textdiebstahl eine Art Sampling sei und die "gestohlenen" Textstellen in neuen Zusammenhängen große Kunst sei. Überdies haben viele Autoren sich dieses Mittels bedient - warum nicht auch eine 17jährige? Vor allem, wenn sie dies viel frischer und frecher täte als jemals jemand zuvor?
Insofern bleibt die Frage, ob man von Kunst sprechen darf, wenn der pomadisierte Darling der Massen, der unfehlbare Adlige mit der harmonischen Ehe, uns von Guttenberg, eine Doktorarbeit abliefert, die - so wird behauptet - gespickt ist mit nicht gekennzeichneten Zitaten und ganzen Textabschnitten fremder Autoren. Ich möchte die Frage gleich beantworten: Nein! Schließlich handelt es sich um eine wissenschaftliche Arbeit. Die lebt von Bezügen zur Arbeit anderer - doch müssen diese deutlich gekennzeichnet sein.
Im Falle von Hegelmann finde ich es verwerflich, dass sie von einem unbekannten Autor ohne Hypehintergrund geklaut hat. Das zeugt von schlechtem Stil. Im Falle von von Guttenberg muss man, sollten die Vorwürfe stimmen, andere Maßstäbe ansetzen. Obwohl er ja ähnlich wie Hegelmann via Herkunft schon von Geburt an gesalbt ist, hält er es offenbar nicht für nötig, den Ansprüchen einer wissenschaftlichen Arbeit zu genügen.
Jemand, der sich nun wirklich nicht mit Arbeit aufhalten muss, um sich während dem Verfassen seiner Dissertation über Wasser zu halten, kann selbst dann nicht auf seinen Hofstaat verzichten - wobei der Hofstaat hier andere Autoren sind, die nichts davon wissen - wenn er alle Zeit der Welt hat. Das ist schlicht und einfach Faul- und Borniertheit in einem. Passt eigentlich ganz gut zu einem Menschen, der auch politisch sein Fähnchen im Wind dreht (siehe Kundus-Affäre) und die Dinge nur dann beim Namen nennt, wenn 80 Prozent der Bevölkerung sich nicht mehr veralbern lassen (Kriegseinsatz und geostrategische Interessen).
Muss wirklich erst ein Plagiatsvorwurf her, damit man diesen Mann endlich demaskieren kann? Haben da nicht schon andere Affären ausgereicht? Man nenne die Sache mit der Feldpost, seine Reaktionen auf die Geschehnisse auf der Gorch Fock und in anderen militärischen Einrichtungen. Und eben die Kundus-Affäre, in der er einen General opferte, um seine Position nicht zu gefährden. Hätte man nicht vorher schon ahnen können, dass hier ein selbstherrlicher Krösus Taschenbillard spielt, während er seine Stuppsnase rümpfend über den Köpfen des jubelnden Pöbels erhebt?
Es ist schließlich die Herrenmenschenmentalität, die zum Vorschein kommt, wenn ein von Guttenberg im Bierzelt genauso sicher auftritt wie auf internationalem Parkett. Und das kommt an, weil: der ist ja WIE einer von uns! Doch auf dieses WIE kommt es an: von Guttenberg ist ein Darsteller, und der spielt nicht sich selbst, sondern das, was gut ankommt. Bislang blieb er mit der Masche Liebling der Massen und König der Herzen (und einer künftigen Monarchie).
Mal sehen, wie das wird, wenn ihm noch Betrug nachgewiesen werden kann. Immerhin hat der medial begabte Adlige auf seinem Afghanistan-Besuch dieses Mal auf den obligatorischen Reporter-Tross verzichtet. Wäre doch unangenehm, wenn ihn die bundesdeutsche Realität im Kampfeinsatz einholen würde und die Öffentlichkeit statt verliebten Blicken eines Prinzenpaares die sorgenzerfurchte Stirn des Ertappten vor Kriegskulisse zu sehen bekäme. Obwohl das alles natürlich ein guter Stoff für eine Soap wäre! Da gehört er nämlich hin, der von Guttenberg! Samt Ehefrau!
worte die fallen
Afghanistan,
Dissertation,
Doktorarbeit,
Hegelmann,
Kunst,
Plagiat,
Politik,
Sampling,
von Guttenberg,
Wissenschaft
Montag, 31. Januar 2011
DÄRRR AHDÄÄEFFZÄH WARRRRS GEWESEN! Goodbye Verschwörungstheorie!
Als alter Sack mit Nachkriegserfahrung und Kenntnis von richtigen Wintern, als der Schnee noch einen Meter hoch statt nebeneinander lag und der Straßenverkehr ohne Fußgängerampeln funktionierte sowie es noch Fußwege aus Gewohnheitsrecht gab, während ein Auto ausschließlich Luxus war, weswegen normale Menschen zu Fuß zur Arbeit gehen mussten, bewehrt mit Pausenbrot und Henkelmann in Ermangelung an Discountern und FastFood- Ketten, ergo alles besser war als es heute ist, und die Leute schon alleine deswegen Schachtelsätze basteln und verstehen konnten, ja zu der Zeit war ich noch jung und habe daher schon einiges erlebt auf weiter Flur, wobei sich kürzlich jemand erbot mich zu berichtigen, denn es hieße ja wohl "auf dem Flur", worauf ich ihm antwortete, dass ich nicht das JobCenter gemeint habe, auf dem er sich wohl herumtreibe tagein/ tagaus, und ob für ihn "Flurbereinigung" wohl ein alter Begriff für die Tätigkeit von Reinigungsfachkräften sei, worauf er wieder antwortete "Arschloch" und ich sagte "Depp" und er wieder "Wichser" und ich so "Maul!" und er so "kannst Du mal zur Sache kommen?" und ich so "Wo war ich gleich? und er so "Du warst bei: Als alter Sack mit Nachkriegserfahrung und so weiter..." worauf ich ihm entgegnete, noch ganz ergriffen von der Tatsache dass mir endlich jemand zugehört hat, mit einem kräftigen Ausruf der Erkenntnis und voller Erstaunen "Ach so!"
Also ich als alter Sack mit Nahtoderfahrung und Nebenhöhlenentzündung sowie hämorrhoidalen Tendenzen sowie latentem Jähzorn, Begründer der Band "Hemorrhoidal Tendencies" sowie Verfasser des 5bändigen Jahrhundertwerks "Wrath leads to nothing but pleasure - 10 ways to enjoy torturing idiots and another 1000 methods not to be made responsible", nachfolgend mit der Teilnahme an einem Pflichtkurs in "Englisch für Dummies" bestraft, weiß wie die Welt sich dreht.
Und dass bei 9/11 bzw. der Aufklärung durch die US Regierung irgendwas nicht ganz rund lief und seltsame Rückschlüsse für spätere Vorhaben gezogen wurden, ist auch mir klar. Dass der "Anschlag auf die freie Welt aka USA" als Begründung für Vieles und viel Schlechtes herhalten musste, macht die Sache nicht besser. Aber bitte, liebe Leute und Freunde von Verschwörungstheorien: Deswegen muss nicht jeder im Internet kursierende Mist automatisch wahr sein. Und nein: Ich muss mir nicht den Film "Loose Change" ansehen, um die "Wahrheit" zu erkennen!
Ich kenne die Aussage des Films, und die sagt: G.W.Bush hat den Anschlag verübt, um seine Interessen durchzusetzen. Er hat daraufhin die gesamte Presse der ganzen Welt gezwungen, "seine Version der Geschichte" zu schlucken und zu verbreiten, und nur ein einzelner, heldenhafter Mensch hat die wirkliche Wahrheit erkannt und die frei jedem zur Verfügung stehenden Pressematerialien einfach neu angeordnet und uminterpretiert. Schon alleine deswegen, weil er damit der US-Version widerspricht, erzählt der Film per se die Wahrheit.
Kann aber auch sein, dass es sich einfach um eine andere Unwahrheit handelt. Nein, das ist sicher! Denn nur ich habe die wirklich wahre Wahrheit über die Vorfälle im WTC im Jahre 2001: Aus verlässlichen Quellen weiß ich nämlich, dass die Mehrheit der Opfer samt und sonders AutofahrerInnen waren. Der Anschlag galt allein ihnen und wurde geplant und durchgeführt von niemand anderem als dem ADFC. Speziell ausgebildete Fahrradkuriere pumpten mit ihren Fahrradluftpumpen einen derart starken Überdruck in die Cockpits der Flugzeuge, dass die Piloten das Bewusstsein verloren und die Fahrradkuriere die Kontrolle übernehmen konnten. Dem Flugzeug, welches ins Pentagon stürzen sollte, ging schlicht die Luft aus. Es stürzte schon vorher ab.
Nehmen Sie zum Beweis die einfache Tatsache, dass die Radfahrer die natürlichen Feinde der Autofahrer sind. Außerdem gilt es als sicher, dass mindestens ein Mitglied des ADFCs Gemüse und Obst aus Israel gekauft hat, und da ist dann auch schon die wesentliche Verbindung hergestellt! Mehr muss man gar nicht mehr wissen! G.W. Bush hat uns das alles verschwiegen, weil er selbst Angst vor der Fahrrad-Lobby hat. Zu dem Krieg in Afghanistan und im Irak wurde er schließlich gezwungen, um neue Absatzmärkte für Fahrräder zu schaffen.
Nun ist oben genannter Film, den jeder selbst googeln soll, wenn er ihn unbedingt sehen möchte, zwar schon was älter und mittels meiner Theorie als absonderlicher Stumpfsinn entlarvt. Aber er ist leider immer noch aktuell und wird immer wieder als echte Beweisführung gegen die US-Regierung benutzt. So werden Opfer zu Mördern und Mörder zu Opfern gemacht.
Wer das braucht, der sollte auch unbedingt "Die Protokolle der Weisen von Zion" lesen: Das ist superauthentisch und garantiert von Juden geschrieben, die die ganze Welt an ihrem Plan, sie zu beherrschen, teilhaben lassen wollen! Und Kennedy wurde übrigens von Außerirdischen erschossen, die Mondlandung hat nie stattgefunden und auch der Holocaust ist eine reine Erfindung und wurde nur gegen Bestechung von hunderttausenden von Menschen in den Geschichtsbüchern manifestiert. Schade nur, dass die "vermeintlichen" Opfer trotz all der Propaganda kaum entschädigt wurden - bis heute! Da betreibt man solch einen Aufwand um zu lügen und zu betrügen, und dann hat man noch nicht einmal was davon.
Kommt schon, strengt Euch mal ein bisschen an!
Also ich als alter Sack mit Nahtoderfahrung und Nebenhöhlenentzündung sowie hämorrhoidalen Tendenzen sowie latentem Jähzorn, Begründer der Band "Hemorrhoidal Tendencies" sowie Verfasser des 5bändigen Jahrhundertwerks "Wrath leads to nothing but pleasure - 10 ways to enjoy torturing idiots and another 1000 methods not to be made responsible", nachfolgend mit der Teilnahme an einem Pflichtkurs in "Englisch für Dummies" bestraft, weiß wie die Welt sich dreht.
Und dass bei 9/11 bzw. der Aufklärung durch die US Regierung irgendwas nicht ganz rund lief und seltsame Rückschlüsse für spätere Vorhaben gezogen wurden, ist auch mir klar. Dass der "Anschlag auf die freie Welt aka USA" als Begründung für Vieles und viel Schlechtes herhalten musste, macht die Sache nicht besser. Aber bitte, liebe Leute und Freunde von Verschwörungstheorien: Deswegen muss nicht jeder im Internet kursierende Mist automatisch wahr sein. Und nein: Ich muss mir nicht den Film "Loose Change" ansehen, um die "Wahrheit" zu erkennen!
Ich kenne die Aussage des Films, und die sagt: G.W.Bush hat den Anschlag verübt, um seine Interessen durchzusetzen. Er hat daraufhin die gesamte Presse der ganzen Welt gezwungen, "seine Version der Geschichte" zu schlucken und zu verbreiten, und nur ein einzelner, heldenhafter Mensch hat die wirkliche Wahrheit erkannt und die frei jedem zur Verfügung stehenden Pressematerialien einfach neu angeordnet und uminterpretiert. Schon alleine deswegen, weil er damit der US-Version widerspricht, erzählt der Film per se die Wahrheit.
Kann aber auch sein, dass es sich einfach um eine andere Unwahrheit handelt. Nein, das ist sicher! Denn nur ich habe die wirklich wahre Wahrheit über die Vorfälle im WTC im Jahre 2001: Aus verlässlichen Quellen weiß ich nämlich, dass die Mehrheit der Opfer samt und sonders AutofahrerInnen waren. Der Anschlag galt allein ihnen und wurde geplant und durchgeführt von niemand anderem als dem ADFC. Speziell ausgebildete Fahrradkuriere pumpten mit ihren Fahrradluftpumpen einen derart starken Überdruck in die Cockpits der Flugzeuge, dass die Piloten das Bewusstsein verloren und die Fahrradkuriere die Kontrolle übernehmen konnten. Dem Flugzeug, welches ins Pentagon stürzen sollte, ging schlicht die Luft aus. Es stürzte schon vorher ab.
Nehmen Sie zum Beweis die einfache Tatsache, dass die Radfahrer die natürlichen Feinde der Autofahrer sind. Außerdem gilt es als sicher, dass mindestens ein Mitglied des ADFCs Gemüse und Obst aus Israel gekauft hat, und da ist dann auch schon die wesentliche Verbindung hergestellt! Mehr muss man gar nicht mehr wissen! G.W. Bush hat uns das alles verschwiegen, weil er selbst Angst vor der Fahrrad-Lobby hat. Zu dem Krieg in Afghanistan und im Irak wurde er schließlich gezwungen, um neue Absatzmärkte für Fahrräder zu schaffen.
Nun ist oben genannter Film, den jeder selbst googeln soll, wenn er ihn unbedingt sehen möchte, zwar schon was älter und mittels meiner Theorie als absonderlicher Stumpfsinn entlarvt. Aber er ist leider immer noch aktuell und wird immer wieder als echte Beweisführung gegen die US-Regierung benutzt. So werden Opfer zu Mördern und Mörder zu Opfern gemacht.
Wer das braucht, der sollte auch unbedingt "Die Protokolle der Weisen von Zion" lesen: Das ist superauthentisch und garantiert von Juden geschrieben, die die ganze Welt an ihrem Plan, sie zu beherrschen, teilhaben lassen wollen! Und Kennedy wurde übrigens von Außerirdischen erschossen, die Mondlandung hat nie stattgefunden und auch der Holocaust ist eine reine Erfindung und wurde nur gegen Bestechung von hunderttausenden von Menschen in den Geschichtsbüchern manifestiert. Schade nur, dass die "vermeintlichen" Opfer trotz all der Propaganda kaum entschädigt wurden - bis heute! Da betreibt man solch einen Aufwand um zu lügen und zu betrügen, und dann hat man noch nicht einmal was davon.
Kommt schon, strengt Euch mal ein bisschen an!
worte die fallen
9/11,
ADAC,
ADFC,
Afghanistan,
Bush,
George,
Irak,
Israel,
Juden,
Terror,
Theorie,
Verschwörung,
W.,
World Trade Center
Freitag, 8. Januar 2010
Eine kleine Knigge für Gehörnte! Geringschätzung des Nebenbuhlers ist King!
Es kommt im Leben leider vor, dass man vom Lebensabschnittsgefährten verlassen wird. Mitunter gibt es dafür sogar richtige Gründe. Der effizienteste unter allen Gründen ist ein Nebenbuhler, der selbstverständlich die Schwäche des Ex-Lebensabschnittsgefärten grob ausschlachtet und Verständnis heuchelt, um ihn ins Bett zu bekommen oder gar komplett abzuwerben.
Dies ist schändliches Tun und muss geahndet werden. Man selbst nämlich droht dabei vor die Hunde zu gehen und neigt möglicherweise zu Selbstaufgabe und Demut, nur um noch ein paar Brocken Aufmerksamkeit und etwas Freundschaft zu ernten. Das ist äußerst schädlich für Körper und Geist. Warum soll man eigentlich Freunde bleiben müssen, wenn man auch etwas Spaß oder wenigstens Genugtuung haben kann? Eben! Daher diese kleine Knigge für Gehörnte:
Dies ist schändliches Tun und muss geahndet werden. Man selbst nämlich droht dabei vor die Hunde zu gehen und neigt möglicherweise zu Selbstaufgabe und Demut, nur um noch ein paar Brocken Aufmerksamkeit und etwas Freundschaft zu ernten. Das ist äußerst schädlich für Körper und Geist. Warum soll man eigentlich Freunde bleiben müssen, wenn man auch etwas Spaß oder wenigstens Genugtuung haben kann? Eben! Daher diese kleine Knigge für Gehörnte:
- Es ist verboten, dem Nebenbuhler die Gedärme aus dem Leib zu reißen, nur um den Ex-Lebensabschnittsgefährten damit zu würgen. Diesem Stadium der Barbarei sind wir praktisch entwachsen, theoretisch jedoch nicht. Trotzdem: Tötungsphantasien gehören zum Geschäft und stehen für eine symbolische Katharsis. Diese wirkt reinigend auf Seele und Gemüt und macht den Therapeuten obsolet.
- Nicht verboten ist es, dem Nebenbuhler peinliche Namen zu geben und ihn fortan in jedem Gespräch dermaßen zu benennen. "Arschloch" oder "Wichser" sind allerdings zu grob gewählt und messen dem Nebenbuhler zu viel Bedeutung bei. Geringschätzung ist King! Ich persönlich empfinde die Betitelung "Arschnase" adäquat, sie ist von leichterer Natur, obwohl darinnen auch eine leichte Herablassung mitklingt. Bestimmt gibt es aber noch andere gute bzw. bessere Namen. Ein Klassiker ist auch die Verballhornung des eigentlichen Namens.
- Ex-Lebensabschnittsgefährten bevorzugen die harmonische, einvernehmliche Version der Trennung. Ein schlechtes Gewissen spielt dabei eine große Rolle. Dieses schlechte Gewissen muss unbedingt gepflegt werden. Niemals darf dem Ex-Lebensabschnittsgefährten suggeriert werden, es könnte einem auch nur irgendwie gut gehen: Damit wäre das schlechte Gewissen obsolet, weil beruhigt. Allerdings muss auch peinlich darauf geachtet werden, in keinen Jammerton zu verfallen. Das Macht- und Deutungsgefüge wäre dadurch gefährdet.
- Auch darf man niemals darauf eingehen, "...lieber mich (den Ex-Lebensabsschnittsgefährten; der Verf.) zu hassen..." Das ist viel zu einfach, selbst wenn es sich so verhalten sollte: Das altruistische Moment des Gegenübers wird bedient, seine persönliche Täterschaft droht zur Passion zu gerinnen. Die Folge: ungerechtfertigter Moralzugewinn! Viel besser ist es also, stattdessen den Nebenbuhler zu hassen - es gilt, die volle Missachtung der persönlichen Wahl des Ex-Lebensabschnittsgefährten zum Ausdruck zu bringen. Keinesfalls darf man durchblicken lassen, man sei mit der Situation auch nur ansatzweise "einverstanden".
- Die BRD führt Krieg in Afghanistan, ach was, die ganze Welt führt Krieg. Was ist da gegen einen Krieg ohne Tote noch einzuwenden?
- Niemals darf man dem Ex-Lebensabschnittsgefährten Fehler und/ oder eigene Großtaten vorrechnen, das macht keinen Sinn. Es käme zu einer regelrechten Schlacht voller Vorwürfe und noch größerer Großtaten. Der Ex-Lebensabschnittsgefährte muss seine Position schließlich irgendwie rechtfertigen, egal wie schwachsinnig die Argumente dafür sein mögen. Gerne blendet er nämlich die schönen Seiten der Beziehung aus, um die schlechten um so grober wirken zu lassen. Auf dieses Niveau begeben wir uns erst gar nicht hinab.
- Trotzdem muss zu jedem persönlichen Feiertag des Ex-Lebensabschnittsgefährten gratuliert werden. Alles andere wäre schäbig und würde die persönliche Verletztheit unangemessen offenbaren. Man sollte ebenso reagieren, wenn der Ex-Lebensabschnittsgefährte sich seinerseits mittlerweile von jeder Form der Kondolierung und Kommunikation verabschiedet hat.
- Man schreibe eine "kleine Knigge für Gehörnte", geringschätzt damit seinen Nebenbuhler und veröffentlicht diese im persönlichen Blog, den der Ex-Lebensabschnittspartner daraufhin ein letztes Mal liest, bevor er das Lesezeichen in den Orkus der Unendlichkeit klickt - weil man seine Entscheidung auch offiziell nicht respektiert.
- Wer danach trachtet, den Ex-Lebensabschnittsgefährten zurück zu gewinnen, sollte auf die Punkte 1 - 8 gänzlich verzichten. Auch Weicheier, die sich demütig in den Staub werfen, um wenigstens eine "Restfreundschaft" aufrecht zu erhalten, sollten der Knigge keine Folge leisten.
Abonnieren
Posts (Atom)